Gerontologische Weiterbildung vom 28. und 29. Oktober 2015 im Kloster Ingenbohl

An beiden Tagen war der Saal mit je 90 Personen gefüllt, gemischt mit Mitarbeiterinnen vom Kloster, Schwestern und Fachpersonen aus verschiedensten externen Pflegeheimen und anderen sozialen Institutionen. Alle waren am Thema interessiert, weil sie betagte und sterbende Menschen begleiten oder weil es ein Thema ist, das alle Menschen persönlich angeht bzw. betrifft.

Der inhaltliche Schwerpunkt der Fortbildung ging auf folgende zwei Fragen ein:

(1) Was ist und was beinhaltet Trauer?

(2) Wie ist Trauer zu verstehen und was heisst Trauerbegleitung?

Frau LehnerEin weiterer Themenbereich war; Rituale in der Ohnmacht und in Trauerprozessen.

Die Referentin, Fr. Barbara Lehner, freischaffende Theologin/Seelsorgerin aus Luzern, verstand es ausgezeichnet die Anwesenden für diese sensiblen Lebensbereiche offen und empfänglich zu machen. Ihre Worte waren praxisnah, fachkompetent und vom Glauben an einen lebendigen und liebenden Gott getragen. Die Anwesenden konnten ihre eigenen Erfahrungen und auch ihre Fragen einbringen.

 

 

SchlusseinheitDer gemeinsame Abschluss des Tages fand in der Klosterkirche statt. Eine Gebetseinheit mit Musik, Gesang und Lichtritual rundete die tiefgehende und bereichernde Fortbildung ab.

Ich persönlich nehme aus diesem Fortbildungstag folgende Zusammenfassung mit: Trauern ist eine Aufgabe und Anpassungsleistung, ihr ins Gesicht zu schauen ist herausfordern aber auch sehr bereichernd, denn sie lernt uns mit einer veränderten Situation zu leben.

Sr. Tobia Rüttimann

Nachsession des Provinzkapitels

Wie jedes Jahr im Herbst haben wir uns an drei Tagen mit brennenden Themen auseinandergesetzt. Im gemeinsamen Beraten wird immer wieder ein neues Miteinander spürbar. Auch wenn nicht gleich Lösungen auf dem Tisch liegen, können wir doch zuversichtlich weitergehen und „auf DEN bauen, von DEM alle Hoffnung kommt“.  

Tag der offenen Klöster

Am Samstag, 19. September 2015 haben wir unsere Türen für interessierte Gäste geöffnet.

Am Vormittag wie auch am Nachmittag gaben wir einen Einblick in unser Leben und unseren Alltag

  • mit einer PowerPoint-Präsentation über unsere Gründung und unsere Auftrag
  • mit einer Führung durch die offenen Bereiche wie Gästespeisesaal, Kirche und Vorhalle, Krypta und Pilgerdienst

 

Von unserer Dachterrasse aus bekommt jeder Gast nochmals einen Gesamteindruck von den Häusern auf dem Klosterhügel. Der einmalige Blick über den See, die Berge im Umkreis um den Talkessel von Schwyz mit Brunnen, Ingenbohl, Ibach, Schwyz, Rickenbach und Seewen rundet die Führung ab.

Gleichzeitig haben Kinder im Haus Maria Theresia Bibelkuchen gebacken. Die Zutaten für dieses Rezept haben die Kinder aus der Bibel entnommen.

Die Sakrallandschaft Innerschweiz hat diesen „Tag der offenen Klöster“ ins Leben gerufen. Mehr zu dieser Organisation finden Sie auf ihrer Homepage.

 

 

Treffen der Schwestern der Jahrgänge 1948-1974

Am vergangenen Wochenende trafen sich die Schwestern der Jahrgänge 1948-1974 im Bildungshaus Mattli in Morschach zur franziskanischen Tagung zum Thema „nichts als die Wahrheit; besitzen – suchen – sagen“!

Von sechs verschiedenen Blickrichtungen her wird über das Thema Wahrheit gesprochen. Ein Ethiker, ein Bibliker, ein Naturwissenschaftler, ein Medium, eine Journalistin und eine Staatsanwältin geben den Teilnehmenden einen Einblick in ihr Erkenntnisreichtum.

Anderntags treffen sich die Schwestern nochmals zur Reflexion des gleichen Themas im Haus Maria Theresia. Bei geselligem Zusammensein klingt die Bilungseinheit am Nachmittag aus.

Kreuzerhöhung

Jährlich am 14. September feiern wir am Tag der Kreuzerhöhung unser Kongregationsfest. In Verbundenheit mit allen Schwestern in den verschiedenen Provinzen und Vikariaten haben wir für jede Niederlassung eine Kerze entzündet. In diesem Jahr wurde, ein paar Stunden vor unserem Gottesdienst, in Ambikapur die neue Provinz Indien Mitte errichtet.

An diesem Tag kann die Aufgabe gross und unser Miteinander klein erscheinen. Neben der Aussage von Pater Theodosius: „Schwestern brauche ich, die das Kreuz verstehen!“, steht der Satz von Mutter Maria Theresia nicht weniger fordern, aber sehr tröstlich: „Tun sie Tag für Tag was in ihren Kräften steht“.

Beide Aussagen sind unser Erbe, dem wir immer wieder neu auf die Spur kommen.

Begegnungstag der Schwestern der Mutterprovinz

Genau vor 160 Jahren kaufte unser Gründer, Pater Theodosius Florentini, den Niggschen Hof. Damit hat er uns allen ein Stück Heimat geschenkt.

Alle Schwestern der Mutterprovinz waren eingeladen, diesen speziellen Tag in Ingenbohl zu verbringen.

Beim Apéro in der Vorhalle der Kirche trafen sich die Schwestern vom Hügel und den auswärtigen Gemeinschaften zu angeregten Gesprächen. Anschliessend folgte ein gemeinsames Mittagessen in den Speisesälen.

Am Nachmittag leitete Pater Agostino Del Pietro (Provinzial der Schweizer Kapuziner) den Festgottesdienst in der Klosterkirche. Bei Kaffee und Kuchen trafen wir uns danach nochmal einmal zum gemütlichen Beisammensein, bevor alle wieder in ihre Gemeinschaften zurückkehrten.

Wir danken allen, die mitgeholfen haben, diesen Tag zu gestalten.

 

Tag der offenen Klöster

Am Samstag, 19. September 2015, findet der „Tag der offenen Klöster“ statt. Auch wir öffnen unsere Türen an diesem Tag für alle Interessierten. Das Programm gestaltet sich wie folgt:

 

9.00 Uhr bis 11.00 Uhr Brunch im HügelCafe

Geniessen Sie einen feinen Brunch in unserem HügelCafe. Kosten pro Person CHF 25.-. Kinder bis 5 Jahre sind kostenlos, ab dem 6. bis zum 14. Lebensjahr je CHF 1.- pro Jahr. Ihre Anmeldung nimmt das Team vom HügelCafe gerne unter der Telefonnummer 041/825 24 23 entgegen.

 

9.30 Uhr bis 10.30 Uhr Tonbildschau

Bitte melden Sie sich bei Interesse rechtzeitig am Empfang Klosterpforte oder an der Schwesternpforte (Eingang HügelCafe).

 

14.00 Uhr und 15.30 Uhr Klostergeschichte und Klosterführung

Lernen Sie anhand einer PowerPoint-Präsentation die Geschichte des Klosters kennen. Dazwischen finden auch noch kurze Führungen durch das Klosterareal statt.

 

14.00 Uhr bis 18.00 Uhr Bibelkuchen backen

Schülerinnen und Schüler von der 3.-5. Klasse können im Haus Maria Theresia einen Bibelkuchen backen. Bitte melden Sie sich an unter der Telefonnummer 041/825 24 51. Kosten pro Kind CHF 10.- (Für Kinder der Pfarrei Ingenbohl-Brunnen kostenlos).

 

Weitere Info’s zum „Tag der offenen Klöster“ entnehmen Sie bitte dem Flyer oder der Homepage der Sakrallandschaft Innerschweiz.

 

 

Gerontologische Weiterbildung 2015

Am Mittwoch und Donnerstag, 28. und 29. Oktober 2015 findet auch in diesem Jahr wieder eine Gerontologische Weiterbildung im Kloster Ingenbohl statt. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Frau Barbara Lehner, freischaffende Theologin/Seelsorgerin, referiert zum Thema „Trauerprozesse verstehen und begleiten – einfache Trauerrituale gestalten“.

Details zu dieser Weiterbildung entnehmen Sie bitte der Kursausschreibung.

Für Fragen zum Kurs melden Sie sich bitte bei Flavia Hübscher vom Provinzsekretariat (flavia.huebscher@kloster-ingenbohl.ch; 041 825 20 00).

Mitarbeiterfest

Am vergangenen Freitagabend fand das alljährliche Mitarbeiterfest statt. Mitarbeitende und Schwestern feierten gemeinsam im Klostergarten unter dem Motto „unser Kloster feiert und swingt“. Es wurden amerikanische Speisen serviert und passend zum Motto spielte eine Dixie-Jazz Band zum Tanz auf.

Europäische Junioratswoche

„Du bist zur Quelle hinabgestiegen“

Unter diesem Motto, das sich auf die selige Sr. Ulrika Nisch bezieht, stand die europäische Junioratswoche, die vom 12. bis 19. August 2015 in der süddeutschen Provinz in Hegne stattfand. Junge Schwestern aus der Slowakei, aus Ungarn, Tschechien, Kroatien, Kosovo, Österreich, Deutschland und der Schweiz trafen sich zu dieser Woche.

Themenbezogene Einheiten, ein Kreativworkshop, Gebetszeiten und Ausflüge boten eine Vielfalt von Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten. Sprachbegabte Schwestern und Übersetzerinnen aus den eigenen Reihen ermöglichten die Kommunikation innerhalb der 6 verschiedenen Muttersprachen. Neu gestärkt kehrten die Schwestern nach diesen Tagen wieder in ihre eigenen Provinzen und somit an ihren Wirkungsort zurück.

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