„Wenn eine Frau zur Ware wird“

Eine Inszenierung in Wort und Tanz ├╝ber ein Frauenleben voll Erfahrung.

Tanz: Irina Schnider, Schweiz

Text: Kathrin Karban-V├Âlkl, Deutschland

Mit Musik von Arvo P├Ąrt, Hilliard Ensemble mit Jan Garbarek, Hildegard von Bingen

Projektleitung: Ingenbohler Schwestern.

 

Mit unglaublichem Einf├╝hlungsverm├Âgen und hoher Sensibilit├Ąt schilderte Kathrin das Leben der betroffenen Frau, die es auf eindr├╝ckliche und sehr ber├╝hrende Art in Tanz umsetzte. Es hat uns alle tief ber├╝hrt und hineingezogen in das leidvolle Schicksal, das hier in unserer Klosterkirche bildhaft dargestellt wurde.

 

Einf├╝hrenden Worte von Kathrin Karban-V├Âlkl: zum Nachlesen

Was uns heute erwartet, wird uns ber├╝hren. Es geht um einen Menschen, eine Frau, die gleichsam Beispiel ist f├╝r viele Frauen, Kinder, Menschen ├╝berhaupt.

Menschen, die tagt├Ąglich und bis heute Missbrauch, Vergewaltigung, Schmerzen, Verletzungen im Menschenhandel erfahren. Warum heute diese Inszenierung? Weil es noch viel zu wenigen Menschen bewusst ist, wie zahlreich die Opfer in dieser modernen Form der Sklaverei sind und wie tief dabei die Verletzungen und Zerst├Ârungen. Heute, im 21. Jahrhundert, werden j├Ąhrlich 2,5 Millionen Menschen zu solchen Opfern. Der Handel mit Menschen ist inzwischen lukrativer geworden als der Handel mit Waffen und Drogen. Irina, die Frau heute im Mittelpunkt, wird von ihrem Leben im Tanz erz├Ąhlen. Mit im Mittelpunkt steht ein blaues Herz, Symbol f├╝r ein Gebetsnetz der Kreuzschwestern aus dem Kloster Ingenbohl. Engagierte Schwestern sind es, die dieses Projekt erm├Âglicht und umgesetzt haben.

Lassen wir uns ber├╝hren von Worten voll Lebendigkeit, von einem Tanz voller Ausdrucksst├Ąrke und setzen wir uns daf├╝r ein, dem Handel mit Menschen ein Ende zu bereiten.

Wenn eine Frau zur Ware wirdWenn eine Frau zur Ware wirdWenn eine Frau zur Ware wirdWenn eine Frau zur Ware wirdWenn eine Frau zur Ware wirdWenn eine Frau zur Ware wird