Kontemplation

Kontemplationstage
Wir lernen die Grundschritte der Kontemplation kennen und üben diese ein. Mit Leibübungen versuchen wir, in unseren Leib hineinzuspüren, ihn als Hilfe auf diesem Weg wahrzunehmen. Ein paar Beispiele des «Kontemplativen Singens oder Tönens» bringen uns ebenso in Kontakt mit unserem Leib als Klangorgan und mit unserer Stimme als Ausdrucksmittel. In einer abschliessenden Runde besteht die Möglichkeit zu Austausch und zur Klärung von Fragen.

Richard Rohr, der erfahrene Kontemplationslehrer sagt: «Das Geheimnis der Menschwerdung besteht darin, dass du zu dem wirst, was Gott in dich hineingepflanzt hat.»
Der Kontemplationstag in der Weggemeinschaft bietet den sich nach Stille Sehnenden einen zeitlich begrenzten Freiraum. Unter Anleitung einer Schwester wird das In-sich-Hinein-hören geübt.

Elemente dieser Tage sind: Kontemplatives Sitzen, Kontemplatives Singen, Eutonie (Leibarbeit), Kontemplatives Gehen, Gespräch auf Wunsch.

Die Kontemplationstage dauern von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr. Die Teilnehmenden nehmen für sich ein Picknick mit. Die nächsten Kontemplationstage unter der Leitung von Sr. Jacqueline Clara Bühler sind am:

11. März 2017
24. Juni 2017
2. September 2017
21. Oktober 2017
9. Dezember 2017

An folgenden Daten finden im 2017 Kontemplationsabende statt:

Februar: 24.
März: 3./17./24./31.
April: 7./21./28.
Mai: 5./12./19./26.
Juni: 9./16./30.
Juli: 7./14./21./28.
August: 4./11./18./25.
September: 8./15./22./29.
Oktober: 6./13./27.
November: 3./10./17./24.
Dezember: 1./15./29.

Kontakt
Ansprechperson für weiterführende Informationen zu unserem Kontemplationsangebot und für Anmeldungen:

Sr. Jacqueline Clara Bühler
Kloster Ingenbohl
CH-6440 Brunnen
Telefon +41 (0) 41 82 52 480
Fax: +41 (0) 41 82 52 266
weggemeinschaft(at)kloster-ingenbohl.ch

Kirschblütenzweig

Du warst mir geschenkt
an einem grauen Wintertag
als Vorbote des Frühlings
voller Verheissung.

Freude bricht auf
immer neu
Blüte um Blüte
Fröhlichkeit und Tanz schwingt mit
in jedem der unzähligen Staubfäden.
Verschwenderische Pracht.

So ist das Schenken:
Heitere Schwingung zwischen Du und Ich
ein ständig neues Aufbrechen
immer wieder eine kleine neue Geburt –
Deine kleine neue Geburt,
weil ich in Freude
durch mein Geschenk
ja sage zu dir.

Weil ich sage:
Sei fröhlich du selbst
und werde es immer mehr.

So macht erst Schenken die Welt ein wenig menschlich
und Schenken macht sie auch ein wenig göttlich.

Md.