Jubelprofess

Am vergangenen Samstag, 2. Mai 2015, durfte unsere Gemeinschaft gemeinsam mit 8 Schwestern deren Jubelprofess feiern. Unsere Jubilarinnen versprachen am 1. April 1965 vor Gott und der Gemeinschaft, ihr Leben in den Dienst der Menschen zu stellen als Barmherzige Schwestern vom heiligen Kreuz.

Folgende Schwestern durften ihr 50-jähriges Professjubiläum feiern:

  • Sr. Chantal Ehrhartsmann
  • Sr. Lena Maria Bühler
  • Sr. Herwig Friedl
  • Sr. Maria Eisenring
  • Sr. Antonia Maria Müller
  • Sr. Illuminata Bürgler
  • Sr. Imma Mauron
  • Sr. Guida Hüttenmoser

Wir danken unseren Mitschwestern für ihren Einsatz während den vergangenen 50 Jahren und wünschen Ihnen alles Gute.

40-Jahre Profess

Unsere Schwestern…..

 

Schwester Doris Maria Heinzer

Schwester Helen Nietlispach

Schwester Maria Prisca Amstutz

Schwester Matthia Honold

Schwester Rani Arimpoor

Schwester Regina Maria Imhof

 

….dürfen heute 40-jähriges Professjubliäum feiern. Zu diesem Fest gratulieren wir Ihnen allen recht herzlich.

Kreuzweg Teil 13, Teil 14 & Teil 15

XIII. Die Nächsten…

Jetzt tust DU nichts mehr.
Ein Schrei war DEIN Tod,
ein Schrei zu Gott
der DIR diesen Leib gab – und ihn jetzt sterben liess.

 

Zu viel ist zu viel –

 

Sie konnten DIR nicht helfen
als DU den Weg gegangen bist
Den Kreuzweg –
Sie konnten DICH nur begleiten.

 

Den eigentlichen Weg
muss jeder Mensch alleine gehen.
Die Entscheidungen, die Wandlungen,
die wichtigsten Phasen des Lebens
geht jeder Mensch alleine – mit seinem Gott.

 

Jetzt können sie nur noch DEINEM Leib nahe sein
Sie nehmen ihn vom Kreuz.

 

XIII. Die Nächsten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XIV. Begraben…
abgeschlossen

 

Sie tun DEINEM Leib das Beste.
sie legen ihn in ein Grab.
Alles ist aussen: Leib, Atem, Menschen, Grab.
Und dieses Aussen ist für DICH
unwiderruflich vorbei!
Begraben – erledigt.

 

Nur Eine weiss es ganz sicher,
sie weiss weil sie glaubt.
Dieser Glaube ist ein Feuer, ein Licht, das DEINE Mutter erfüllt:
Etwas NOCH NIE DAGEWESENES geschieht nach diesem Tod –
Sie können DICH nicht wegsperren,
nichts ist abgeschlossen –
DU wirst auferstehen.
Und SIE ist im Innern auch schon auferstanden:
Eine Frau – in ganzer Würde!

 

Begraben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XV. Auferstanden…
Mensch und Gott

 

Sie können es nicht sehen,
weil DU es vor ihnen verbirgst.
Klein, schlafend sind diese Menschen –
wie Kinder, die noch nichts wissen können.

 

Aber DU erstehst; DU siehst den Vater,
die Welt, die Würde und Vollendung des Menschen
in dem wachsenden Meer des Unendlichen.

 

DEINE Mutter schaut DICH,
einzelne sehen DICH, trotz tiefen Trauer.

 

Die Jünger verstehen und glauben,
sie lassen sich nicht mehr täuschen:

 

DU bist auferstanden und mitten drin –
Mensch zu Gott.

C las.

 

Auferstanden

Kreuzweg Teil 11 & Teil 12

XI. Angenagelt…

Es gibt kein Zurück.
Sie haben DEINE Würde wahr – genommen.
Viele haben DEINEN aufrechten Gang,
DEINE Milde im Gesicht gesehen.

 

Sie wissen, dass DU unschuldig bist!

 

Doch es gibt kein Zurück
ohne das Gesicht zu verlieren.
Sie können DICH nicht plötzlich hereinlassen in ihr Leben.

 

Das Erkennen ist noch dunkle Nacht.
In dieser Nacht werden sie DICH ans Kreuz nageln.
Es braucht Zeit –
bis sie die eigene Würde in sich aufstehen lassen –
und so lange bleibst du gebunden.

 

XI. Angenagelt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XII. …und die Andern

Das gleiche Schicksal –
DU hast sie bis jetzt nicht gesehen:
zu verschieden war ihr Weg,
zu gross die eigene Not.

 

Einer kann noch immer nicht sehen;
sein Wille zum Leben wehrt sich
gegen die Macht der andern,
die ihn gekreuzigt haben.

 

Er wehrt sich jetzt auch gegen DICH.
DU hast dein Los angenommen.
Wer kann in der Aggression – Ruhe ertragen?

 

Der andere – auch stadtbekannt
sieht DEINE Würde auferstehen,
er schaut in die andere Zukunft
und wagt zu hoffen —

 

Leben ist mehr als leben!

XII. ...und die Andern

Kreuzweg Teil 9 & Teil 10

XI. Einzig sein – Fallen

 

Es bringt DICH nochmals zu Fall:
das Kreuz, die Nacht und die Zweifel am Auftrag.

DU hast gesprochen, gelehrt:
Was DU erfahren, erlitten, erlebt hast.

Jetzt drückt sich in DEIN Denken hinein
dieses Nicht – genügen, nicht sein wie die andern,
dieses Einzig – Sein.

DU kannst nicht mehr.
das Kreuz begräbt DICH unter sich
und dahinter steht EINER…
Niemand kommt allein in diese Nacht,
in diese Kraftlosigkeit,
in diese Ausweglosigkeit.

DU liegst Momente wie gestorben
Unter dem Kreuz der Nacht –
ALLEINE.

 

XI. Einzig sein - Fallen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

X. Entblösst – Geborgen

 

Er nimmt DIR das Kleid weg.
Er muss es tun – schaut DICH nicht an.
Er beraubt DICH des Schutzes.

DU aber weisst DEINE Würde geborgen – Innen.

Was aber,
wenn die Blicke der Neugierigen
sie selber entehren?
Wenn nicht nur DU nackt dastehst,
wenn die Gedanken der Gaffer offenbar werden?

Können sie es ertragen,
ihre eigene Blösse zu sehen
ohne DIR die Schuld zuzuschreiben –
DU stehst ja nackt vor ihnen —
– Mensch –
In aufrechter Haltung, in Ehrlichkeit und Anmut –
Geboren zum Spiegel Gottes.

 

X. Entblöst - Geborgen

Kreuzweg Teil 7 & Teil 8

VII. Hinfallen – Hineinfallen

 

Alles ist versunken – weggerückt:
die Stadt, die Menschen und DU gehst…
Weg, Ziel, Hoffnung sind nur noch Vision.

 

DU fällst wieder in der Staub der Verachtung,
in den Staub des Nicht-erwünscht-sein.

 

Mit dem Gesicht am Boden,
die Seele voller Fragen,
fällst DU hinein in die Weite des Alls.

 

Sterne blitzen auf:
leuchtendes Erkennen
DEINER Kraft und Würde
DEINER inneren Freiheit,
weit grösser,
als was von aussen zu sehen ist;

 

sie wagen dich nicht mehr zu schlagen!

 

VII. Hinfallen - Hineinfallen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VIII. Sie weinen alle…

 

DU bist aufgestanden und gehst mitten durch die Menge.
Das Kreuz hältst DU fest:
– halte DEINE Freiheit fest,
– halte DEINE Liebe fest,
– halte DEINE Hoffnung fest!

 

Da schauen Frauen zu DIR auf.
Sie weinen und klagen,
sehen in deinem Schicksal die eigene Würde verletzt,
die unterjochte Würde der Kinder.

 

Ja weinet, damit eure Augen zu sehen beginnen –
Unter dem Schleier die Würde und Kraft,
allen Ansehen zu schenken
bis daraus Achtung und Liebe wird.

 

Nichts ist jetzt wichtig –
Nur dies eine für alle Geschöpfe –
Ansehen!

 

VIII. Sie weinen alle

Kreuzweg Teil 5 & Teil 6

V. DU brauchst jemanden –
Simon?

 

Das Kreuz ist schwer – schau DICH um,
jemand wird DIR tragen helfen.

 

Die ganze Stadt weiss um DEINE Verurteilung,
ist mitschuldig an der Stagnation der Zukunft.
Sie schauen zu, wie DU den Weg gehst.

 

Nur wenige sehen mit anderen Augen –
können das Kreuz der Hoffnung tragen helfen.

 

Simon trägt mit DIR in der neue Sichtweise –
ahnt DEINEN lebenserneuernden Weg.

V. Du brauchst jemanden - Simon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VI. Versteht jemand?
Veronika

 

Begegnung mit einer Frau –
Sie scheint den Weg zu kennen,
den Kreuzweg des Schweigens,
trotz sprechender, schreiender Visionen
im Herzen.

 

Sie schweigt – DU schaust sie an;
DU verstehst die Sprache der Augen,
die Sprache des Gesichtes und der Gestik.

 

DU drückst DEIN Gesicht in ihr Tuch.
Sie schaut –
DU siehst und staunst –
in ihrem Gesicht spiegelt sich das DEINE
sie sieht und staunt –
DEIN Gesicht ist eingezeichnet in ihr Tuch –
Materie und Liebe
Begegnung die nie mehr endet.

VI. Versteht jemand - Veronika

Kreuzweg Teil 3 & Teil 4

III. Unter dem Kreuz fallen

DU hast gedacht, alles tragen zu können –
die Last – das Schweigen…
nun fällst DU in den Staub der Strasse.
Schmutz, den DU nicht erwartet hast,
wird plötzlich sichtbar.

 

DU kannst es nicht mehr tragen:
das Kreuz der Trauer, der Aggression,
die in den Staub getretene Hoffnung.

 

Tränen der Ausweglosigkeit,
Spott und Hohn in den Augen der Menge –
und im eigenen Kopf.

 

Wie nur kannst DU den Weg weitergehen,
woher die Kraft nehmen, die verloren ist?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IV. Der Mutter begegnen

 

DU bist aufgestanden,
hast die Tränen abgewischt –
in der Nacht des Verrats.

 

Weg unter den Füssen –
Mitten unter denen weitergehen,
die DICH nicht verstehen.

 

Nun schaust du der Mutter ins Gesicht.
Mutter – Frau die DICH geboren,
DICH prägt bis heute –
ohne es bemerkt oder gewollt zu haben.

 

Sie steht am Weg,
versteht den Weg, den DU gehst.
Geh weiter mit ihrem erbarmenden Blick!

las.

IV. Der Mutter begegenen

 


 

 

Mattenkapitel

Wir führen in unseren Gemeinschaften jedes Jahr zwei Mattenkapitel durch. In grösseren oder kleineren Gruppen haben wir uns im Februar und März mit dem Thema Vertrauen beschäftigt: Vertrauen unserer Gründergestalt Pater Theodosius, Vertrauen der Menschen in der Bibel, unser eigenes Vertrauen und Gottvertrauen.

Die Gespräche in den Kleingruppen waren besonders intensiv.

 

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