Selige Mutter Maria Theresia Scherer

Die Selige Mutter Maria Theresia Scherer von Meggen LU, 1825–1888, trat 1844 bei den Lehrschwestern vom Heiligen Kreuz in Menzingen ein. Nach kurzem Wirken in der Schule erfuhr sie ihre Berufung zur Caritas in der Begegnung mit Pater Theodosius Florentini in Chur. Gemeinsam mit Pater Theodosius baute sie 1852 die Schwesterngemeinschaft der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz auf, blieb aber zeitlebens den Lehrschwestern von Menzingen in Liebe verbunden.
Als Vorgesetzte und weitblickende Ordensfrau kannte sie die verschiedenen Facetten der Not ihrer Zeit.

1856 übersiedelten die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz von Chur ins schwyzerische Ingenbohl, wo fortan das Mutterhaus stand. 1857 wurde sie zur ersten Generaloberin der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz gewählt und leitete die Gemeinschaft bis zu ihrem Tod im Jahr 1888 mit Umsicht und Güte.

Sie war Mutter und Schwester, sowie mutige Gründerin verschiedener Niederlassungen. Sie setzte sich unermüdlich für die Anliegen der notleidenden Bevölkerung im In- und Ausland ein. Besonders ans Herz gewachsen waren ihr die Ärmsten der Armen, Menschen mit einer Behinderung. Im Jahr 1995 wurde Mutter Maria Theresia von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Ihr Grab befindet sich in der Krypta. Jährlich kommen tausende Menschen ins Kloster Ingenbohl, um im Vertrauen auf ihre Fürsprache bei Gott Hilfe und Trost zu erbitten.

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Kirschblütenzweig

Du warst mir geschenkt
an einem grauen Wintertag
als Vorbote des Frühlings
voller Verheissung.

Freude bricht auf
immer neu
Blüte um Blüte
Fröhlichkeit und Tanz schwingt mit
in jedem der unzähligen Staubfäden.
Verschwenderische Pracht.

So ist das Schenken:
Heitere Schwingung zwischen Du und Ich
ein ständig neues Aufbrechen
immer wieder eine kleine neue Geburt –
Deine kleine neue Geburt,
weil ich in Freude
durch mein Geschenk
ja sage zu dir.

Weil ich sage:
Sei fröhlich du selbst
und werde es immer mehr.

So macht erst Schenken die Welt ein wenig menschlich
und Schenken macht sie auch ein wenig göttlich.

Md.