40 Jahre Profess

Im Jahre 1977 hat eine „bunte“ Gruppe Schwestern in Ingenbohl die Erstprofess abgelegt.

FĂĽr die Ordensausbildung waren drei Schwestern aus deutschen Provinzen in der Schweiz.

Aus der Schweiz: Sr. Jane Mary Molangan, Sr. Mary Maprani und Sr. Rosmarie Flammer
Aus Deutschland: Sr. Anna Monika Weisser (1978), Sr. Brigitte Krones und Sr. Regina Teresa Zimmermann

Die Schwestern verbrachten die Profess-Exerzitien hier in Ingenbohl. Zum krönenden Abschluss dieser Woche gönnten sie sich einen gemeinsamen Ausflug nach Hergiswald LU und nach Sachseln und Flüeli OW.

Ihre ehemalige Leiterin, Sr. Madleina Desax (CH), und Sr. Daniela Leonhartsberger aus Laxenburg (AT) begleiteten sie.

Nach 40 Jahren zurückschauen und in die Realität des Jetzt blicken ist wie eine Standortbestimmung, welche die Zukunft in sich trägt.

Wir wĂĽnschen unseren Schwestern frohen Mut, den Weg weiterzugehen und sich an ihrem Lebenswerk immer mehr zu freuen.

 

 

 

 

 

 

von links: Sr. Madleina, Sr. Daniela, Sr. Regina Teresa, Sr. Anna Monika, Sr. Jane Mary, Sr. Brigitte, Sr. Mary, Sr. Rosmar


 

 

 

 

 

 

Bruder Klausen Kapelle

 

Ostern

AUFERSTEHUNG

 

MANCHMAL

TRIFFST DU

DEN AUFERSTANDENEN

AUGE IN AUGE

ER LĂ„SST DICH

NICHT

LIEGEN

ER RUFT

STEH AUF

 

DU STEHST AUF

AUCH WENN DU

LIEGEN BLEIBEN

WILLST

MĂśDE

UND TOT

 

AUCH WENN DU

FLIEHEN WILLST

VOLL ANGST

UND FURCHT —-

SEINE NĂ„HE

GIBT DIR

VERTRAUEN

 

 

WENN

DER AUFERSTANDENE

RUFT

STEH AUF

KANNST DU

NICHT ANDERS

DU STEHST

AUF

 

SEINE STIMME

GEHT DIR

UNTER

DIE HAUT

HEBT DICH

IN DIE LUFT

LĂ„SST DICH

TANZEN

 

LAUF — TANZE

WENN DU

DEN AUFERSTANDENEN

TRIFFST —

DU TANZEST

IHM

MITTEN IN DIE ARME                                      J.TH

Karfreitag

Wir gehen heute dem Verurteilungs- und Leidensweg Jesu nach. Es gibt so viele Parallelen in unsere Zeit und zum Menschen allgemein.

Kreuzweg 

1.

Pilatus gern vom Volk verehrt,
entscheidet darum grundverkehrt:
Lässt einen Terroristen frei,
fĂĽhrt dadurch Jesu Tod herbei.

2.

Und Christus nimmt das Kreuz auf sich,
er denkt dabei an dich und mich.
Was wir im Leben Falsches tun,
belastet seine Schulter nun.

3.

Er trägt die Last der ganzen Welt,
sodass er schwer zu Boden fällt.
Doch sein Erbarmen gibt ihm Kraft,
dass er das Weitergehen schafft.

4.

Der Heiland sieht Maria stehn.
Wird sie des Leidens Sinn verstehn?
Maria blickt ihn gĂĽtig an,
wie es nur eine Mutter kann.

5.

Ein Mann, er kommt gerad vom Feld,
am Wegrand etwas innehält.
Man zwingt ihm Jesu Kreuz dann auf.
Er schleppt es auf den Berg hinauf.

6.

Veronika, die gute Frau,
drängt sich hervor bei einem Stau;
reicht Jesus schnell ihr Kopftuch dar,
damit er trockne Haupt und Haar.

7.

Gebeugt, misshandelt, arg gequält,
der Herr nochmals zu Boden fällt.
Gespött und Schläge hält er aus;
und niemand hilft ihm da heraus

8.

Viel Frauen stehn am Leidensweg,
der Herr sieht nicht darĂĽber weg.
Er richtet noch das Wort an sie.
Gewiss vergessen sie das nie.

9.

Nach Wundern schaut gar mancher aus,
Personen fast aus jedem Haus.
Da fällt der Herr zum dritten Mal.
Er leidet fĂĽrchterliche Qual.

10.

Bald reisst man ihm die Kleider ab.
Soldaten losen ums Gewand.
Der Herr wird restlos blossgestellt
Vor einer ordinären Welt.

11.

Die Nägel heften ihn ans Holz.
Er leidet das fĂĽr unsern Stolz.
Doch wer in Reue sich bekehrt,
Erbarmen stets von ihm erfährt.

12.

Der Leidenskelch ist nun geleert.
Die Erde eine Weile bebt.
Der tote Leib hängt schlaff herab,
man nimmt ihn bald vom Kreuze ab.

13.

Maria ganz die Magd des Herrn
Ist auch in dieser Stund’ nicht fern.
In ihren Schoss legt man den Sohn;
der Leichnam ist erkaltet schon.

14.

Die Grabesstätte steht bereit,
zu bergen dieser Erde Kleid.
Das Weizenkorn fällt und vergeht;
doch Osterhoffnung darin lebt.

Nach den traditionellen Kreuzweg-Stationen in Versform gesetzt von

Sr. Iphigenia Rohrer

Hoher Donnerstag

Die Stille dieser Tage wird spĂĽrbar.

Es ist ein heilsames Verweilen und EinfĂĽhlen in die Worte und in die Handlungen von damals.
Vielleicht schlĂĽsseln sie sich jedes Jahr neu fĂĽr uns auf.

Die Texte der Liturgie fĂĽhren uns heute zum Verabschiedungsmahl Jesus mit seinen JĂĽngern.

Das Paschafest war ursprünglich ein Hirtenfest und wurde zur Zeit Jesu als ein religiöses Volksfest gefeiert. Viele Menschen gingen zu diesem Fest in die Hauptstadt Jerusalem, um gemeinsam zu feiern. Das Paschafest erinnerte sie an die Befreiung des Volkes aus Ägypten.

So ging auch Jesus mit seinen JĂĽngern nach Jerusalem hinauf.


 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem gemeinsamen Mahl des Lammes das mit ungesäuertem Brot und mit Bitterkräutern gegessen wurde, gab Jesus den JĂĽngern sein Vermächtnis: Brot und Wein in denen er sich gegenwärtig setzt. Und er gibt ihnen den Auftrag: Teilt dies immer wieder miteinander zum Gedenken an mich! So werdet ihr erfahren: „Ich bin immer bei euch bis zum Ende der Welt“.


Die Heilige Woche – Karwoche

Die Feier der Karwoche gehört zu den zentralsten Feiern unserer Kirche.
Es geht um die Erzählung und Erinnerungsfeier des gewaltsamen Todes Jesu Christi.

Die Woche ist von einer gewissen Stille begleitet.

Palmsonntag, 9. April 2017:

So wird am Palmsonntag der Einzug Jesus mit seinen Jüngern und Anhängern in die Stadt Jerusalem nachempfunden. In der Vorhalle versammelt werden die grünen Zweige gesegnet. Anschliessend ziehen wir mit Gesängen ein in die Kirche, wo wir der Lesung der Passionsgeschichte folgen.

Die Eucharistiefeier ist das Vermächtnis seiner Gegenwart, das uns Jesus in den letzten Tagen seines Lebens gegeben hat.

Es ist das Geschehen vom Hohen Donnerstag.

Rosen fĂĽr faire Arbeit und die WĂĽrde der Menschen

Heute haben wir, stellvertretend für alle Menschen in handwerklichen Berufen, der Menschen gedacht, die bei der Pflanzung, beim Ernten und verschicken von Rosen ihr Brot verdienen. Sie alle sollen überall auf der Welt menschenwürdige Arbeitsbedingungen und gerechten Lohn erhalten, damit sie würdevoll und gesund leben können.

In diesem Sinne engagieren wir uns bei dem Verkauf von Rosen. „Fair trade“, „Fastenopfer“ und „Brot fĂĽr alle“, sowie Coop und Migros haben diese Möglichkeit lanciert. Wir wollen und können damit in der Fastenzeit ein Zeichen setzten: Unsere Entschlossenheit fĂĽr mehr Frieden und Gerechtigkeit.

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Prozess ZusammenfĂĽhrung Mutterprovinz Schweiz / Provinz Westschweiz

Am Sonntag, 5. März 2017 haben wir in einer Vesper unseren gemeinsamen Weg in die Zukunft markiert. Wir versuchten unter Einbezug unserer vier Landessprachen der verschiedenen Kulturen unserer Schwestern bewusst zu werden.

Gleichzeitig schickt uns die Generalleitung mit der „Vision 2020“ auf den Weg. Mit einem Gebet, dass in die 17 Kongregations-Sprachen ĂĽbersetzt wurde, soll die gemeinsame christliche und katholische Kultur uns in die Zukunft fĂĽhren.

So bitten wir weltumgreifend fĂĽr Frieden und Liebe als Grundlage fĂĽr DAS LEBEN ĂĽberhaupt, dem wir uns im Besonderen verpflichtet haben.

Besuch der Bartligesellschaft Brunnen

Nach der Ernennung des Bartlivaters kann es hier im Kloster losgehen. Sr. Servanda Winter gestaltet zusammen mit Sr.Philipp Meier die Dekoration und den Empfang fĂĽr die Bartlifamilie. Sie beziehen sich dabei auf das diesjährige Fasnachtsmotto „Ab id Feriä“.

Verschiedene BezĂĽge der Bartli-Familie zum Kloster werden auf humoristische Weise bekanntgemacht. Der Bartlivater besuchte einst bei Sr. Hildegard Zäch die vierte Primarklasse in Brunnen. Seine Frau war zur Ausbildung im Theresianum, das damals noch die eigene Klosterschule war. Die Tochter geht heute in der Stiftung Theresianum zur Schule. Von aussen kennt ja jeder Brunner den KlosterhĂĽgel, so auch der Sohn der „Bartlieltern“.

Es war eine bunte und fröhliche Begegnung mit News, Musikeinlagen und einem Tänzchen der amtierenden Bartlifamilie mit den Schwestern und einer Bolognese zum Auszug.

Wir wĂĽnschen der Bartlifamilie fĂĽr die Fasnacht 2017 Freude die ansteckt und alles Gute im Leben und Beruf.