Poetische Betrachtungen zu Bruder Klaus

Zum Abschluss des JubilĂ€umsjahres „Bruder Klaus von FlĂŒe“ haben uns drei KĂŒnstler in Wort, Musik und Gesang den Landesheiligen und sein Leben ganz neu aufscheinen lassen. Die gewaltigen Worte und Wortspiele von Otto Höschle / Autor und Lesung aus seinem Buch: «Ranft – achtzehn poetische Betrachtungen» gingen unter die Haut. Genauso tief wurden die Zuhörenden von der Musik erfasst. Beat Schönegg komponierte zu den Betrachtungen von Höschle und dem berĂŒhmten Radbild von Bruder Klaus sieben Violine-Soli / gespielt und interpretiert von Polina Nikiforova und sieben StĂŒcke fĂŒr Gesang und Klavier, die er selber virtuos am Klavier begleitete.

 

Anderthalb Stunden tief beeindruckende Wort- und Musik-Aussagen ĂŒber das Wirken und Leben eines Menschen, liess die Zuhörenden eintauchen in das Menschsein allgemein. Im Nachklingen sehe und höre ich ein Gesamtkunstwerk von unglaublicher Tiefe. Im Einzelnen klingen Worte nach, deren Bedeutung sich nicht erschöpft. Das Bild der HĂ€nde beim Klavier, die tiefen Schwingungen des Gesanges und die einzelnen leise angetippten Töne sind ebenfalls noch da. Die Violinsoli – Lilien, Fest, Sternennacht, der Kuss, Tod, Quelle, und der Kreis – klingen beim erneuten Betreten unserer Klosterkirche wie eine Verheissung nach. Möge dieses Erleben uns fĂŒr die Botschaft fĂŒr Frieden, Einheit und Menschlichkeit in unserer Zeit stĂ€rken.

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