Exerzitien

Exerzitien sind Tage der Stille, der inneren Einkehr und Rast. Sie laden ein im Hier und Jetzt anzukommen. Exerzitien schaffen Raum für die Beziehung zu sich selbst, zur Umwelt und zu Gott. Nicht Leistung ist gefragt, sondern das einfach Dasein mit allem, was zu meinem Leben gehört.

Gott nimmt mich an wie ich bin, und er vermag mich zu wandeln zu dem Menschen, den er sich nach seinem Bilde erdacht hat.

„Halt an, wo läufst du hin. Der Himmel ist in dir. Suchst du ihn anderswo, du fehlst ihn für und für“.  Angelus Silesius

Es gibt verschiedene Formen von Exerzitien. Bei uns besteht das Angebot für Vortrags- und Impulsexerzitien.

Übersicht über die Exerzitienangebote

Weihnachtswunsch

Gott sprach:

Das gilt für alle Zeiten, ich schliesse diesen Bund

mit euch und mit allen Lebewesen.

Der Regenbogen

soll ein Zeichen für dieses Versprechen sein.

1 Mose 9.12 ff

Und dieses Versprechen

ist Mensch geworden in

Jesus Christus

Mit tiefer Dankbarkeit dürfen wir auch heute dieses Geheimnis der unendlichen Liebe Gottes feiern. Der Herr, unser Gott, ist stets mit uns, führt uns, stärkt uns und schenkt uns in Christus die Hoffnung auf die ewige Heimat im Himmel. Wir wünschen Ihnen für das kommende Jahr 2014 Gottes Segen unter dem Bogen des Friedens.

Die Schwestern von Ingenbohl

 

40 Jahre Ferienhaus Heiligkreuz

Am Montag, 9. Dezember 2013 wurde in Heiligkreuz gefeiert. 40 Jahre war es her, seit das Haus eingeweiht wurde. Am Festtag nahmen eine Delegation aus Ingenbohl, die Hausgemeinschaft von Heiligkreuz sowie die dortigen Mitarbeitenden teil. Der Festgottesdienst wurde geleitet von Herr Dr. Max Hofer, welcher bereits an der Einweihung des Hauses als Bischofsekretär dabei war.

Bericht 40 Jahre Ferienhaus Heiligkreuz

 

Weihnachtsguetzli aus der Klosterküche

Kennen Sie das, wenn’s in der Küche nach frischgebackenen Zimtsternen riecht? oder nach gluschtigen Spitzbuebe? Im Advent werden auch in der Klosterküche in Ingenbohl fleissig Guetzli gebacken. Das Küchenteam stellt über 30 Sorten Guetzli her. Darunter die Klassiker wie Brunsli, Mailänderli oder Chräbeli. Gestern Montag, 9. Dezember 2013 wurden die Guetzli für den Verkauf abgepackt. Das Klosterkonfekt gibt es im HügelCafe zu kaufen.

 

Preise Klosterkonfekt:

200 gr. kosten CHF   8.50

350 gr. kosten CHF 14.50

 

Fehlt Ihnen noch das passende Weihnachtsgeschenk für Freunde und Familie? Wie wär’s mit einem Kaffee-Gutschein vom HügelCafe in Ingenbohl…?

Das HügelCafe hat vom Montag bis Sonntag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Das HügelCafe bleibt am 25. und 26. Dezember 2013 geschlossen. Besten Dank für Ihr Verständnis.

Professerneuerung Schwester Klara Jolanda

Vor zwei Jahren legte Schwester Klara Jolanda Bächler im Beisein ihrer Familie vor Gott und der Gemeinschaft ihre zeitlichen Gelübde ab. Nun hat sie innerhalb desGemeinschaftsgottesdienstes ihr Professversprechen für drei weitere Jahre erneuert. Die biblischen Texte der Feier waren geprägt durch das Fest des Apostels Andreas, welchen die Kirche am 30. November feiert.

Mt. 4, 18-20 Als Jesus am See Genezareth entlang ging, sah er zwei Brüder: Simon, der Petrus genannt wird, und seinen Bruder Andreas. Sie warfen gerade ihre Netze in den See aus, denn sie waren Fischer. Jesus sagte zu ihnen: „Kommt, folgt mir!“ Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.

Vor einigen Jahren hörte auch Schwester Klara Jolanda den Ruf Jesu „Komm und folge mir“.
Als Antwort auf den Ruf Gottes, hat Schwester Klara Jolanda bewusst ihre Profess erneuert und will zusammen mit ihren Mitschwestern den Weg der Nachfolge Jesu innerhalb unserer Gemeinschaft fortsetzen.

Die Feier der Profess ist eine Vertiefung des Taufsakramentes. Im 2. Artikel unserer Konstitutionen steht: „Wir haben in der Taufe göttliches Leben empfangen. Das Geheimnis des Kreuzes und der Auferstehung prägt unsere Lebensweise als Barmherzige Schwestern vom heiligen Kreuz. Aus der Kraft dieses Geheimnisses suchen wir Christus nachzufolgen“.
So hat Schwester Klara Jolanda mit der brennenden Professkerze in der Hand, welche Schwester Marie-Marthe Schönenberger als Provinzoberin an der Osterkerze entzündet hatte, ihre zeitliche Profess erneuert.

Nach dem feierlichen Gottesdienst fand der Festtag seine Fortsetzung am festlich gedeckten Mittagstisch.

Wir danken Schwester Klara Jolanda und gratulieren ihr zu ihrem Festtag. Wir freuen uns über den weiteren gemeinsamen Weg und wünschen ihr dazu die Freude und den Segen Gottes.

Die Mitschwestern

Schwester Klara Jolanda Bächler
Schwester Klara Jolanda Bächler

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Am nächsten Montag, 25. November 2013 findet der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt. Dieser wird als gemeinsamer Gedenktag auf Kongregationsebene gestaltet. Dazu wird vom Samstag, 23. November bis am Montag, 25. November 2013 eine Ausstellung zum Thema „ohne Glanz und Glamour“ in der Vorhalle der Klosterkirche gezeigt. Ebenfalls wird Sr. Clarens Helfer (Mitglied der Arbeitsgruppe Frauenhandel) zwei Vorträge zum Thema Frauenhandel halten an folgenden Daten:

– Samstag, 23. November 2013 um 19.30 Uhr in der Klosterkirche

– Sonntag, 24. November 2013 um 14.00 Uhr in der Klosterkirche

Am Montag, 25. November 2013 findet um 18.00 Uhr (anstelle der Vesper) eine speziell gestaltete Gebetseinheit der Arbeitsgruppe in der Klosterkirche statt. Zu den beiden Vorträgen wie auch zur Gebetseinheit sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Flyer Gedenktag Frauenhandel

Abschluss des Jubiläumsjahres

Mit dem 29. Oktober 2013 schliesst sich der Kreis unseres Jubiläumsjahres, das wir anlässlich des 125. Todesjahres von Mutter Maria Theresia Scherer und des 100. Todesjahres von Sr. Ulrika Nisch begangen haben.

Zu Beginn des Jubiläumsjahres, am 31. Oktober 2012, wurde vor dem Altar der Klosterkirche ein Weg gelegt, der die prägenden Lebensstationen von Mutter Maria Theresia aufzeigte. Zum Abschluss am 29. Oktober 2013 wurde erneut ein Weg gelegt. Dieser neue Weg zeigte die Weiterführung ihres Werkes auf, zuerst in Europa, später die Ausbreitung in Asien, Amerika und Afrika. Symbolisch für jede Provinz und jedes Vikariat brannte vor dem Altar eine kleine Kerze.

Alle Schwestern aus der Mutterprovinz waren zu diesem Begegnungstag eingeladen, wodurch der Anlass zu einem «Familienfest» wurde.

Der gemeinsame Apéro mit dem anschliessenden Mittagessen bot den Schwestern die Möglichkeit für spontane Begegnungen und frohes Beisammensein.

Den Höhepunkt bildete am Nachmittag der Festgottesdienst. In der Klosterkirche, die das geistliche Zentrum unserer Provinz und Kongregation ist, feierten wir mit allen Schwestern zusammen einen Dankgottesdienst. Anstelle der Festtagspredigt fand ein Gespräch statt zwischen dem Priester und zwei Schwestern: Letztere beantworteten heute aktuelle Fragen mit Antworten von Mutter Maria Theresia und Schwester Ulrika. Für alle Anwesenden war es beeindruckend, wie die Kernbotschaften von Mutter Maria Theresia und Schwester Ulrika auch in der heutigen Gesellschaft nicht an Aktualität verloren haben.

Das Tagesgebet
Barmherziger Gott, durch das Leben und Wirken von Mutter M. Theresia und Schwester Ulrika hast du der Welt den Reichtum deines Erbarmens und deiner Liebe sichtbar gemacht. Du hast sie gelehrt, die Zeichen der Zeit zu erkennen und zusammen mit ihren Mitschwestern den Menschen in leiblicher und geistiger Not zu helfen. Lehre auch uns, in der Kraft deines Geistes den Menschen zu dienen und den Fussspuren des barmherzigen und gekreuzigten Jesus zu folgen. Ihm, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und liebt in Ewigkeit. Amen.

Der 29. Oktober 2013, Seligsprechungstag von Mutter Maria Theresia und Abschlusstag des Jubiläums, war geprägt von viel Freude, Dankbarkeit und Zuversicht. Die vielen Begegnungen und das gemeinsame Feiern bestärken uns auf unserem gemeinsamen Weg. Möge die Erinnerung an diesen Familienfesttag immer wieder neue Hoffnung schenken – ganz dem Jahresmotto entsprechend

«Unterwegs aus der Kraft der Erinnerung»

Abschluss des Provinzkapitels 2013

Das Provinzkapitel 2013 dauerte vom 7. bis 18. Oktober 2013. Innerhalb dieser zwei Wochen setzten sich die 47 Kapitularinnen sowohl mit gemeinschaftsinternen Themen wie auch mit den Megatrends in Kirche und Gesellschaft auseinander. Auch befassten wir uns mit den vielfältigen Rahmenbedingungen, die für ein zukunftsfähiges Ordensleben nötig sind. Wir sind in unsere Gemeinschaften gesendet, wir sind aber auch gesendet in die heutige Gesellschaft – dies im Sinne unseres gemeinsamen Charismas: Gemeinsam wollen wir dem Evangelium ein Gesicht, unser Gesicht geben

Die Provinzleitung, die Provinzökonomin sowie die verantwortlichen Bereichsleitungen standen den Kapitularinnen für Rückfragen und Erklärungen zur Verfügung.

Die von den Kapitularinnen verabschiedete Kapitelsbotschaft ist eine Art Zusammenfassung der Beratungen. Die Kapitelsbotschaft ist ein sechs-Jahres-Programm, an der sich die Provinzleitung bei ihren Entscheidungen ausrichten wird.

 Wir sind bereit, Antwort zu geben von der Hoffnung, die uns erfüllt (nach   1 Petr 3,15) 

  • Wir vertrauen auf das Wirken Gottes – wie unsere Gründer
  • Wir leben dialogisch – bezogen auf Gott, auf die Mitmenschen und die Schöpfung
  • Wir glauben an unsere Sendung – nach innen und nach aussen

 

 

  • Wir vertiefen uns gemeinsam in die Inhalte unserer Schriften – vom Wort zum Leben
  • Wir unterstützen einander auf dem Weg zu einem sinnerfüllten Leben – als franziskanische Schwestern
  • Wir festigen unsere Beziehungen – im aufmerksamen Hören, Sehen, Reden und verantwortlichen Wirken
  • Wir gestalten unsere Gemeinschaften so, dass neue Berufungen Platz finden – unabhängig        unserer Altersstruktur
  • Wir glauben an den Schatz in jeder Schwester – und heben ihn
  • Wir üben uns ein in eine dankbare und zufriedene Haltung – gegen die Gleichgültigkeit
  • Wir sind offen für Veränderung und Wandlung – mit Blick in die Zukunft

 

 

  • Wir schauen hin, wo Brennpunkte sind und ergreifen Initiativen – Risiko wagend, trotz Kleiner werden
  • Wir sensibilisieren uns für die Anliegen von Frauen  – als Frauen        mit Frauen
  • Wir fördern Leben – mittendrin
  • Wir beleben unsere Begegnungsorte – für alle Generationen
  • Wir schätzen das Zusammenwirken mit Mitarbeitenden – Mitgestaltende unserer Werke

 

Ja, wir sind bereit, Antwort zu geben von der Hoffnung, die uns erfüllt

 

 

Start des Provinzkapitels

«Einüben Dialogisches Leben in franziskanischer
Geschwisterlichkeit – hören, sehen, reden, wirken….»

Unter diesem Motto findet das diesjährige Provinzkapitel vom 7. bis 18. Oktober 2013 statt.

Zur Mutterprovinz Schweiz gehören 509 Schwestern der deutschsprachigen Schweiz und dem Tessin, die in 26 Gemeinschaften leben. Das Provinzkapitel findet alle sechs Jahre statt, jeweils ein Jahr vor dem Generalkapitel. Das Provinzkapitel berät die Angelegenheiten der Provinz und bietet allen Schwestern die Möglichkeit, ihre Wünsche und Vorschläge schriftlich einzureichen und über die von ihnen gewählten Delegierten zu den gemeinsamen Aufgaben Stellung zu nehmen. Es fasst mit Stimmenmehrheit Beschlüsse im Rahmen jener Kompetenzen, die ihm durch das Eigenrecht zustehen.

Im Frühjahr wählten die Schwestern unserer Provinz in einem demokratischen und von Gebet begleiteten Wahlverfahren 40 Schwestern als Delegierte ins Kapitel. Von Amtes wegen kommen die Provinzoberin mit den fünf Provinzrätinnen sowie die Provinzökonomin dazu. Das Kapitelgremium berät die Angelegenheiten der Provinz und befasst sich auch mit Anliegen, die an das Generalkapitel weitergeleitet werden müssen.

Mit einer Votivmesse zum Heiligen Geist wurde des Provinzkapitels am 7.10. um 08.15 Uhr in der Klosterkirche, zusammen mit den anderen Schwestern auf dem Klosterhügel feierlich eröffnet. Sr. Marie-Marthe Schönenberger, Provinzoberin sprach dabei folgende einleitenden Worte:

«Liebe Schwestern. Vor dem Altar hingelegt seht ihr die uns durch das Provinzkapitel begleitenden Unterlagen: Die Heilige Schrift, die Konstitutionen, unsere Schriften: «Aus der Quelle schöpfen», «Aus der Quelle leben» und das Leitbild, ebenfalls der Rechenschaftsbericht der PL und der Mitarbeitenden über die letzten 6 Jahre. Hinzu kommen die Eingaben, die von den Schwestern zur Bearbeitung durch das Provinzkapitel eingereicht wurden.
Wie ihr alle wisst, ist das Provinzkapitel ein bewegendendes Ereignis, das uns alle betrifft. Wir sind auf das Gebet aller angewiesen und vor allem auf den Beistand des Heiligen Geistes, damit wir hören, sehen, reden und wirken, was dem Leben dient, dem Bedürfnis der Zeit und dem Willen Gottes entspricht. Gemeinsam wollen wir diese wichtigen Tage leben im Vertrauen auf das Wirken des Heiligen Geistes. Euch allen danke ich für euer treues Beten.»

Das Provinzkapitel steht unter dem Leitwort Einüben in DIALOGISCHES LEBEN in franziskanischer Geschwisterlichkeit. Wir versuchen auf drängende gesellschaftspolitische Anliegen unsere persönliche Antwort zu geben, dies im Sinne unseres Ordensvaters Franziskus und unserer Gründer Pater Theodosius Florentini OFMcap und Mutter Maria Theresia.

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