Pfingstgruss 2020

Wir
Schwestern
vom
Kloster Ingenbohl

WĂŒnschen allen
ein gesegnetes
und
gnadenreiches

Pfingstfest!

Atme in mir, Du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke!

Heiliger und mich bewegender Geist,
hilf mir heilende und heilbringende Gedanken
in meinem Herzen zu bewegen.

Lehr mich die Kraft des positiven Denkens,
damit ich in mir, in meinen Mitmenschen
das Gute entdecke und mich daran erfreue.

Hilf mir auch auf die Schattenseiten zu blicken
und in ihnen die Chance zu einem Neubeginn
und der Auferstehung zu erkennen.

Und hilf mir, Du Geist des richtigen Masses,
meine Gedanken am richtigen Ort
und zur rechten Zeit mitzuteilen.

Treibe mich, Du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue!

Heiliger und mich bewegender Geist,
hilf mir, dass ich erkenne,
was meine Aufgabe ist, jeden Tag neu.

Gib mir ein, wenn es an der Zeit ist neue Taten zu beginnen.

Erwecke in mir den Mut immer wieder neu aufzubrechen,
auch wenn ich nicht immer den Sinn begreife.

Hilf mir darauf zu vertrauen,
dass ER alles weiss
und auch meine schlichten Versuche
und Verirrungen zum Rechten fĂŒhrt.

Lass mich, Du guter Geist,
niemals aufgeben, den Weg mit IHM zu gehen.

StĂ€rke mich, Du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hĂŒte!

Heiliger und mich bewegender Geist,
das Geschenk Deiner Gnade
ist mein kostbarster Schatz:

DU in Mir, Ich in Dir.

Lerne mich, ihn zu vermehren,
was du mir gegeben hast,
indem ich ihn mit andern teile.

Zeige mir, wann es Zeit ist
mich anderen zu öffnen
oder mein Herz zu bewahren.

Schenke mir StÀrke und Geduld,
meinen Weg mit meinen Mitmenschen zu gehen.

Locke mich, Du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe!

Heiliger und mich bewegender Geist,
entflamme immer wieder mein Herz von Neuem,
damit ich nie Deine Liebe vergesse,
die mich zum Leben berufen hat.

ErfĂŒlle mich immer wieder mit dieser grossen Kraft,
so dass ich gar nicht anders kann,
als sie mit anderen zu teilen.

Lass mich nicht vergessen,
wie Du an mir gehandelt hast,
damit ich ebenso handle.

Lass mich tÀglich sprechen:
«Ich liebe Dich, denn Du hast mich zuerst geliebt.
Leite meine Taten in Deiner Liebe.»

HĂŒte mich, Du Heiliger Geist, dass ich das Heilige nimmer verliere!

Heiliger und mich bewegender Geist,
mein ganzes Leben gehört Dir.

Du hĂ€ltst schĂŒtzend Deine Hand ĂŒber mir,
auch in den Stunden von Leid,
Krankheit und seelischer Nacht.

Du hast Dein Licht in mein Herz gesenkt,
das nie mehr erlischt,
denn es lebt vom Hauch Deiner Liebe.

Zu dieser Flamme will ich immer wieder zurĂŒckkehren,
wenn ich mich in den Wirrnissen des Alltags verstricke.

Bis ich einst fĂŒr immer in Dein Licht eintauche.

dj/02.05.1998

Ostergruss 2020

Dem Grab den RĂŒcken kehren

Ich muss dem Grab den RĂŒcken kehren,
wenn ich ihn sehen will.

Er ist nicht im Grab, nicht im Dunkel, nicht im Tod.

Er war da,
jetzt aber ist er im Leben, im Licht, im Garten.

Ich muss dem Grab den RĂŒcken kehren,
wenn ich ihn sehen will.

Er ist im Garten, im Licht, im Leben.

Und er kommt mir entgegen,
sieht mich an, spricht mich an.

Er holt mich in seine NĂ€he,
ins Licht, ins Leben.

Ich brauche das Grab nicht zu vergessen, aber:

Ich muss dem Grab den RĂŒcken kehren,
wenn ich ihn sehen will.

KG 470.1

Die Schwestern vom Kloster Ingenbohl wĂŒnschen Ihnen ein gesegnetes Osterfest.

Möge das Licht des Auferstandenen uns alle stÀrken in dieser besonderen Zeit.

Kreuzweg Kloster Ingenbohl

Wer eine Treppe hoch in die Klosterkirche tritt, wird zuerst in den Lichtkegel der Altarmitte und nach vorn in das seitliche Rund des Tabernakels gezogen.

Niemand dreht sich nach links, wo an der RĂŒckwand, im HalbdĂ€mmer, 14 Bronzetafeln hĂ€ngen: der Kreuzweg. Auch wer die Klosterkirche wieder verlĂ€sst, dem werden die schwarzen Tafeln kaum auffallen.

Vielleicht nimmst du dir einmal Zeit fĂŒr diesen Kreuzweg:

Zeit – fĂŒr den Kreuzweg Jesu.
Zeit – fĂŒr deinen Kreuzweg.
Zeit – fĂŒr den Kreuzweg aller Menschen.

Schon der erste Schritt, vom Eingang her nach links, ist ungewohnt, aber er ist nötig. Den Schritt nach links, den Schritt auf den Weg des Kreuzes, wer macht den von sich aus? Und doch geht jeder seinen Kreuzweg, bewusst oder unbewusst, verzweifelt oder auf die Kraft des Kreuzes vertrauend.

Nun stehst du vor diesen rechteckigen Tafeln, alle aneinandergefĂŒgt, nahtlos. Wie ein harter, eherner Weg ziehen sie sich durch den Raum. Das kalte dunkle Metall fĂ€llt schwer in die Augen des Betrachters. Augen sind geschaffen fĂŒr das Licht, fĂŒr die Farben, fĂŒr die Harmonie der Körper und Formen. Nicht fĂŒr das Dunkel. Nicht fĂŒr das Harte, nicht fĂŒr das FlĂ€chenhafte eines „Reliefs“.

Auf fast alles, was unsere Sinne fesselt, anreizt, erfreut, hat der KĂŒnstler verzichtet. Von vornherein hat er auf das verzichtet, was wir Schönheit nennen. Kann ein Kreuzweg schön sein? Schmerzte es dich nicht, wenn da einer sagte: Das ist ein schönes Kreuz, ein schöner Kreuzweg?

Der Kreuzweg in der Klosterkirche ist nicht schön in diesem ĂŒblichen Sinn. Rudolf BlĂ€ttler hat verzichtet auf Licht und Farbe; auf zeitliche und historische Andeutungen der „Via dolorosa“; auf individuelle und charakteristische ZĂŒge der Gestalten; auf detaillierte Schilderung von Qual und Schmerz, von Grausamkeit und Bosheit, auf den Trost der barmherzigen Frauen von Jerusalem.

Der Beter muss gleichsam durch die Gestalt Jesu hindurchschauen. Hinter ihm und in ihm erkennt er seine eigene Geschichte und die Leidensgeschichte der Völker und Nationen. Jesus steht vor ihm als der Mensch aller Zeiten. Eingegraben in die Bronze, wird der Kreuzweg Jesu zum Kreuzweg der Welt.

Diesen Kreuzweg kannst du nicht abschreiten. Du kannst ihn auch nicht in einer frommen Stunde beten. Nur in ZeitabstÀnden, Tafel um Tafel, wirst du ihn meditierend ertragen, bis du deinen eigenen Weg und den Tod deines Bruders, deiner Schwester, deines Freundes und deines Nachbarn auf dem Kreuzweg Jesu mittrÀgst.

Oekumensicher Gottesdienst in der Klosterkirche Ingenbohl

Ueber die ganze Welt verbreitet, gibt es ein erfreuliches oekumenisches Miteinander in vielfĂ€ltigen Formen – in Begegnen, Beten, Beraten und Handeln -, so auch bei uns im Kloster und in der Klosterkirche.

Seit 20 Jahren wird in der Klosterkirche – wĂ€hrend der weltweiten Gebetswoche fĂŒr die Einheit – ein oekumenischer Gottesdienst gefeiert. Dabei hat sich eine besonders schöne Situation entwickelt: Es ist nicht nur eine Feier mit reformierten und katholischen Christen, es feiern auch die Christen der Chrischona-Gemeinde sowie der syrisch-orthodoxen Kirche in Arth mit und zwar von Brunnen, Schwyz und Arth, mit den Schwestern und den Priestern im Klosters Ingenbohl.

Pastor Joel Hauser von der Chrischona Brunnen, Pastoralassistentin Beata Gazova von der Pfarrei Ingenbohl-Brunnen, Pfarrer Hartmut SchĂŒssler von der Kirchgemeinde Brunnen-Schwyz; Pater Lahdo Hanna und Chor der syrisch-orthodoxen Gemeinde Arth, Pfarrer Peter Camenzind von der Pfarrei Schwyz, Schwester Maria Hollenstein und Schwester Johanna RĂŒegg sowie Pater Emmeram Stacheder vom Kloster Ingenbohl waren das Team, das mit viel Motivation den Gottesdienst vorbereitet hatte.

Den Gottesdienstentwurf fĂŒr dieses Jahr haben die Christen in Malta (Christians Together Malta) vorbereitet. Das Thema ‘’Sie waren uns gegenĂŒber ungewöhnlich freundlich’’ bezieht sich auf die Apostelgeschichte, nach der Paulus und seine Mitreisenden Schiffbruch erlitten hatten und von den Einheimischen in Malta unerwartet gastfreundlich aufgenommen und versorgt wurden. Dieselben Situationen kennen wir auch heute, auch auf dem gleichen Meer. Sie sind eine stete Herausforderung auch an uns Christen.

Wer sich vertiefen möchte, findet Unterlagen unter www.agck.ch

In der Klosterkirche stand wĂ€hrend der Feier ein Schiff als Sinnbild fĂŒr das ‘Schiff, das sich Gemeinde nennt’. Es war ein Grosskanadier, welcher von der Firma ‘Adventurepoint Brunnen’ unentgeltlich zur VerfĂŒgung gestellt worden ist.

Die Ruder waren mit den Gaben, Versöhnung, Einsicht, Hoffnung, Vertrauen, Kraft, Gastfreundlichkeit, Umkehr und GroßzĂŒgigkeit’ beschriftet, um die die Gemeinde gebeten hatte.

Einen besonderen Akzent setzte die syrisch-orthodoxe Gemeinde mit Weihrauch und Kirchenchor, die das Evangelium und das Unser Vater in der Sprache Jesu auf AramÀisch vortrug.

 

Mit der Kollekte unterstĂŒtzen wir die FlĂŒchtlinge in SĂŒdostliberia.

Es war ein lebendiger, tiefgehender und froher Gottesdienst, der uns nachhaltig auf unserem gemeinsamen Weg als Christen stÀrkt, was auch die vielen positiven Echos zeigen.

Mit Punsch und GebÀck von den syrisch-orthodoxen Christen und vom Kloster fand der Abend seinen Abschluss.

Dreikönigfest 2020

Das kleine Kind in den Armen seiner Mutter

Bist du es? Oder mĂŒssen wir auf einen anderen warten?

Der Stern, ein Licht leuchtet ĂŒber der Gruppe:
Josef, Maria, die Hirten und Schafe.
Von ferne nahen die drei Weisen, die drei Könige
In ihren HĂ€nden Geschenke.

Sie wussten, du bist es!

Der Engel hat es ihnen gesagt,
Im Traum, ins Ohr geflĂŒstert.
Der Stern hat ihnen den Weg gewiesen.
Den Hirten haben es die Engel gesungen.

Wie kann ich es glauben, du bist da?

Das Kind lÀchelt:

Schau dich um, siehst du denn nicht!
All die Lichter von Menschen aufgesteckt und entzĂŒndet.
Geschichten voll des Geheimnisses seit Jahrhunderten erzÀhlt.
Leuchtende Augen in strahlenden Gesichtern,
beschenkt in Liebe mit HerzenswÀrme.

Du brauchst weder Stern noch Engel.
Öffne dein Herz und erkenne:

In jedem geschenkten Wort,
in jeder liebevollen Tat
wird Gottes Liebe Mensch.

Weihnachtsgruss

Nun ist es endlich so weit.

Der Stern ist aufgegangen ĂŒber uns.
Das Licht glÀnzt auf dem Gesicht der Menschen.
In unserer Mitte liegt das Kind in der Krippe.
Liebe ist sichtbar geworden und greifbar nah.

Im Herzen klingt leise das Lied der Engel:
Gloria und Halleluja!

Wir Schwestern wĂŒnschen Ihnen allen ein frohes, lichtvolles Weihnachtsfest!

Adventsbeginn

Der Advent naht.
Zeit der Vorbereitung
auf die Ankunft des Lichtes.

Das Licht ist immer da.
Aber bisweilen scheint es verborgen,
wie hinter einer Glasscheibe.
Mal transparenter, mal opakter.
Wenn es dunkel wird, ist es leichter zu sehen,
als wenn wir selbst in der Sonne stehen.

Die Schwestern vom Kloster Ingenbohl wĂŒnschen Ihnen eine lichtvolle Adventszeit.

Provinzkapitel 2019

Provinzkapitel 2019 vom 17.  bis zum 25. Oktober

Thema:

„Von Gottes Geist bewegt mutig auf dem Weg“

Auf dieser Seite möchten wir euch wĂ€hrend des Kapitels ein paar EindrĂŒcke vermitteln.

Es wird wÀhrend dieser Zeit tÀglich einen kleinen Beitrag geben.

Donnerstag 17.10.

Eröffnungstag

„Friede sei mit euch. Empfangt den heiligen Geist.“

Am Morgen bitten wir in der Tagesmesse um den heiligen Geist fĂŒr uns alle.

Sr. Eugenia Jörger OP vom Kloster Illanz fĂŒhrt uns durch den Einkehrtag.

Das Thema des Kapitel wird anhand der beiden Bibelstellen von Joh. 20.19-23 und Apg. 2 ĂŒber den Empfang des heiligen Geistes vertieft.

miteinander nach innen
und
gemeinsam nach aussen

Freitag 18.10.

Sachkapitel

Wir hören aus den verschiedenen Bereichen Berichte:

Sr. Louise Henri erzĂ€hlt ĂŒber den Weg der Provinz Westschweiz mit der Mutterprovinz in die Provinz Schweiz. Sie bringt uns nahe, wie sie in den letzten Jahren  in allen Aufgaben vom Bild des Weinstocks inspiriert wurden.

Sr. Tobia zeigt eingie VerÀnderungen der letzten Jahre anhand von Statistiken auf.

Sr. Maria Franca spricht ĂŒber ihre Aufgabe als Provinzökonomin und worin sie die Schwestern unterstĂŒtzt.

Unsere vier Bereichsleiter, Fr. Lukesch, Fr. Wachter, Fr. Stappung und Hr. RÀber, berichten viel Interessantes aus ihren ZustÀndigkeiten und was alles im Wandel ist.

Schliesslich hören wir etwas ĂŒber den Stand verschiedener Projekte und die Belegung der FerienhĂ€user.

Dankbar auf die Vergangenheit schauen.

Die Gegenwart mit Leidenschaft leben.

Die Zukunft voll Hoffnung ergreifen.

Papst Franziskus 2015

Samstag 19.10.

Sachkapitel II

Wir fahren mit den Berichten fort:

Aus dem Bereich Bildung spricht Sr. Eva Teresa ĂŒber das Bildungsprogramm vom nĂ€chsten Jahr und den neuesten Entwicklungen bezĂŒglich des Mattenkapitels.

Sr. Dorothea erzÀhlt, was sich im Bereich der Erstformation aktuell ereignet, und wie wichtig hier die Vernetzung und der Austausch sind.

Über den Pilgerdienst und seine wichtigen Aufgaben informiert Sr. Mirjam.

Sr. Marie-Marthe zeigt uns in einem Impulsreferat auf, wie Seelsorge heute verstanden werden kann.

 

Einige Eingaben werden besprochen, und es gibt erste Abstimmungen.

Barmherziger und gekreuzigter Jesus,
wir sind in deinen Fussspuren unterwegs.
Lass unsere Gemeinschaften Orte sein,
die deine Liebe erfahrbar machen.
Einander verbunden, lass in uns Offenheit,
Vertrauen, Hoffnung und Mut wachsen.
Wir wollen uns mit den Menschen
um uns fĂŒr mehr Leben einsetzen.
Segne jeden unserer Schritte
auf dem Weg zur Verwirklichung unserer Vision.
Amen.

Vision 2020

Sonntag 20.10.

Ruhetag und Ausflug

Der heutige Tag stand unter dem höchst sinnreichen Moto, dass sich an das Kapiteltheam anlehnt:

Eine bewÀltigte Vergangenheit

und eine gut funktionierende Gegenwart

sind die Voraussetzung fĂŒr eine erfolgreiche Zukunft

Am Sonntag Nachmittag besuchen wir zuerst die Pfahlbausiedlung und das JĂ€gerlager aus der Steinzeit in Wauwil.

Danach fahren wir zum ehemaligen Landessender BeromĂŒnster, wo uns Hr. Wetz durch das KKLB (Kunst und Kultur im Landessender BeromĂŒnster) fĂŒhrt und mit vielen Geschichten zum Nachdenken motiviert.

Wir haben einen wunderschönen Nachmittag erlebt mit vielen EindrĂŒcken, die uns gewiss helfen werden die noch kommenden Kapitelstage mit viel kreativer Energie anzugehen.

Einen herzlichen Dank an die Organisatorin, dass dies möglich war.

Montag 21.10.

Sachkapitel III

Wie es Tradition ist, gehen wir am Morgen frĂŒh um sechs Uhr zu Fuss zur nahen Wendelinskapelle, wo wir gemeinsam Gottesdienst halten.

Zugleich halten wir Erntedank. Nicht nur fĂŒr die sichtbaren FrĂŒchte, wie sie schön dekoriert in der Kapelle bereit stehen, sondern auch fĂŒr alle Gaben, welche wir durchs Jahr empfangen durften.

Wir danken auch fĂŒr den Heiligen Geist, der uns durch das Kapitel begleitet.

Möge er uns immer wieder die rechten Worte finden lassen, wenn wir in den nÀchsten Tagen die Eingaben besprechen, und die Entscheidungen zu fÀllen, welche uns helfen gut in die Zukunft zu gehen.

Dienstag 22.10.

Sachkapitel IV

Am heutigen Tag behandeln wir vor allem Eingaben, welche in die Zukunft blicken. Mit einem Text aus dem Buch Josua stimmen wir uns in den Tag ein:

Habe ich dir nicht befohlen: Sei mutig und stark? FĂŒrchte dich also nicht und hab keine Angst; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst.

Josua 1, 9

Der Herbst verwöhnt uns in den Pausen mit buntem BlÀtterfall. Er zeigt uns, wie die Natur mit der Vergangenheit umgeht:

Sie wĂŒrdigt sie mit den schönsten Farben, bringt sie mit Windstössen zum Tanzen und lĂ€sst sie dann los.

Mittwoch 23.10.

Sachkapitel V

Ich bin berufen
etwas zu tun oder zu sein,
wofĂŒr kein anderer berufen ist.
Ich habe einen Platz in Gottes Plan,
auf Gottes Erde,
den kein anderer hat.
Ob ich reich oder arm bin,
verachtet oder geehrt bei den Menschen,
Gott kennt mich und
ruft mich bei meinem Namen.

Mit diesem Text von John Henry Newman starten wir in den Tag, an dem wir uns noch einmal mit dem Thema Zukunft befassen.

UnterstĂŒtzt werden wir in unseren Überlegungen mit Texten von P. Theodosius Florentini. Wir werden uns bewusst, dass wir viel von unserem GrĂŒnder lernen können auch in der heutigen Zeit.

Donnerstag 24.10.

Sachkapitel VI – Wahl Nominierte und Delegierte fĂŒrs Generalkapitel

Im Feuer des heiligen Geistes lassen wir uns entzĂŒnden und besprechen im Hinblick auf das Generalkapitel wichtige Elemente, welche wir in dieses wichtige Gremium hineingeben möchten.

Am Nachmittag wĂ€hlen wir unsere Delegierten fĂŒr das Generalkapitel 2020:

Es sind dies gemÀss der Vorlage der Generalleitung die Provinzoberin Sr. Tobia und weitere 4 Schwestern aus den Delegierten des Provinzkapitels.

Das intensive Hören, Diskutieren und in die Zukunft schauen, verursacht bei den meisten Delegierten zĂŒnftigen Hunger. Zum GlĂŒck werden wir hierin gut umsorgt.

Danke fĂŒr alle lieben Handreichungen ringsum auf dem ganzen HĂŒgel! Dank auch fĂŒr das Gebet von allen!

Freitag 25.10.

Schlusstag – Abstimmungen, Abschlussfeier

Letzte Abstimmung, letzte EindrĂŒcke und Reflexionen prĂ€gen den Morgen. Wir schliessen das Kapitel, wie wir es begonnen haben im Gebet und danken allen, nicht zuletzt dem Heiligen Geist, der uns gestĂ€rkt hat auf unserem gemeinsamen Weg.

Ein ganz besonderer Dank gilt Sr. Eugenia, die uns durch diese Tage gefĂŒhrt hat mit ihren Impulsen. Sr. Tobia ĂŒberreicht ihr zum Dank Schweizer Schokolade, genug auch noch ihre Mitschwestern auf dem Weg zu stĂ€rken.

Steh auf und iss, sonst ist der Weg zu weit fĂŒr dich!

Die Ermahnung des Engels an Elija ist das Thema unserer Abschlussfeier. Wir formulieren Dank und Gebet in diesem Sinne und teilen diese miteinander in der Krypta.

Nach einer gemeinsamen StĂ€rkung im HĂŒgelcafĂ© brechen wir wieder alle auf in den Alltag, wo wir beginnen werden unsere Vision der Zukunft gemeinsam umzusetzen.

Kapitularinnen des Provinzkapitels 2019 versammelt auf dem Dach des Exerzitienhauses vor dem Fronalpstock.

Erntezeit – Zeit zum Danken

Franziskus mit Vögel und tanzenden Kindern bei Rivortorto, Assisi

Der Sommer verabschiedet sich langsam.

Wir können die FrĂŒchte ernten, die uns geschenkt wurden.

Nicht nur, was auf Feld und Garten wuchs, sondern auch, was uns in Begegnungen gegeben wird.

Wir preisen mit Franziskus die ganze Schöpfung.

Und wir sind als Teil dieser Schöpfung in seinen Lobgesang mit hinein genommen sind.

Weinstock im Garten vom Kloster Ingenbohl, Geschenk zum Fest der ZusammenfĂŒhrung in die Provinz Schweiz 2019

Blick von der Ebene auf Assisi

Herbstdekoration an der Klosterpforte

Wir wĂŒnschen euch allen eine reiche Ernte !