Harfenkonzert in der Klosterkirche

Am Sonntag, 17. Juni 2018 findet um 17.00 Uhr ein Harfenkonzert der beiden international tĂ€tigen Musikerinnen – EdmĂ©e-Angeline Sansonnens und Praxedis GeneviĂšve Hug-RĂŒtti in der Klosterkirche statt. Die Besetzung mit 2 Harfen ist Ă€usserst selten und verspricht einen besonderen Hörgenuss. Das Konzert dauert ungefĂ€hr eine Stunde. Eintritt frei – TĂŒrkollekte

Weihnachtswunsch

 

Weihnachten

Die Menschwerdung Gottes, so unfassbar und doch nah,
jedes Jahr wieder ist die Geburt Jesu fĂŒr uns da.

Gott wird Mensch, uns Menschen gleich,
Menschwerdung Gottes heisst sein Reich.

Wir Menschen dem Ebenbilde Gottes gleich,
fĂŒr uns ein Geschenk wie keines so reich.

Ich selber darf ganz Mensch werden,
so wie der Gottessohn auf Erden.

Ein Wesen der Liebe aus Gott geboren,
dank Jesu Geburt sind wir nie verloren.

Dank, Lobpreis und Freudenhymnen,
sollen wir auch dieses Jahr unserem Gott wieder singen.

 

Mit dem Kommen von Weihnachten, neigt sich das Jahr 2017 seinem Ende entgegen.

Wir wĂŒnschen Ihnen fĂŒr das kommende Jahr alles Gute und Gottes Segen.

 

Bild: arwo Stiftung, Wettingen

 

Adventsabend im Ranft

Am Samstag, 9. Dezember 2017 findet der alljĂ€hrliche Adventsabend im Ranft zum Thema „Pace e bene – allwegen in Gott“ statt.
Franziskanische Schwestern und BrĂŒder laden ein zu meditativen Wegen und zum Friedensgebet.

Einladung Adventabend Ranft

Es besteht die Möglichkeit, im Sammelbus ab Ingenbohl um 16.30 Uhr mitzufahren (Kosten CHF 28.-) Ihre Anmeldung nimmt Sr. Tobia RĂŒttimann gerne entgegen.
tobia.ruettimann@kloster-ingenbohl.ch

 

Neue Provinzleitung

Die Generalleitung hat fĂŒr die Amtsdauer von 2017-2020 folgende Schwestern zur FĂŒhrung der Mutterprovinz Schweiz ernannt:

Sr. Tobia RĂŒttimann, Provinzoberin
Sr. Matthia Honold, Provinzassistentin
Sr. Reto Lechmann, ProvinzrÀtin
Sr. Maria Hollenstein, ProvinzrÀtin
Sr. Eva Teresa Zanier, ProvinzrÀtin
Sr. Dorothea Jaros, ProvinzrÀtin

In einem feierlichen Gottesdienst wurde die neu ernannte Provinzleitung von der zustĂ€ndigen GeneralrĂ€tin Sr. Anna Affolter eingesetzt. Als symbolische Handlung erhielt die neue Provinzoberin, Sr. Tobia RĂŒttimann, von der bisherigen Amtsinhaberin, Sr. Marie-Marthe Schönenberger, eine Öllampe. Dieses Licht leuchtete als Zeichen der Weitergabe des Glaubens und des Auftrages.

 

Wir wĂŒnschen der Provinzleitung viel Freude und Gottes Segen bei Ihrer Aufgabe.

Poetische Betrachtungen zu Bruder Klaus

Zum Abschluss des JubilĂ€umsjahres „Bruder Klaus von FlĂŒe“ haben uns drei KĂŒnstler in Wort, Musik und Gesang den Landesheiligen und sein Leben ganz neu aufscheinen lassen. Die gewaltigen Worte und Wortspiele von Otto Höschle / Autor und Lesung aus seinem Buch: «Ranft – achtzehn poetische Betrachtungen» gingen unter die Haut. Genauso tief wurden die Zuhörenden von der Musik erfasst. Beat Schönegg komponierte zu den Betrachtungen von Höschle und dem berĂŒhmten Radbild von Bruder Klaus sieben Violine-Soli / gespielt und interpretiert von Polina Nikiforova und sieben StĂŒcke fĂŒr Gesang und Klavier, die er selber virtuos am Klavier begleitete.

 

Anderthalb Stunden tief beeindruckende Wort- und Musik-Aussagen ĂŒber das Wirken und Leben eines Menschen, liess die Zuhörenden eintauchen in das Menschsein allgemein. Im Nachklingen sehe und höre ich ein Gesamtkunstwerk von unglaublicher Tiefe. Im Einzelnen klingen Worte nach, deren Bedeutung sich nicht erschöpft. Das Bild der HĂ€nde beim Klavier, die tiefen Schwingungen des Gesanges und die einzelnen leise angetippten Töne sind ebenfalls noch da. Die Violinsoli – Lilien, Fest, Sternennacht, der Kuss, Tod, Quelle, und der Kreis – klingen beim erneuten Betreten unserer Klosterkirche wie eine Verheissung nach. Möge dieses Erleben uns fĂŒr die Botschaft fĂŒr Frieden, Einheit und Menschlichkeit in unserer Zeit stĂ€rken.

Aufstehen fĂŒr MenschenwĂŒrde

Die Generalleitung hat zur Konferenz der Beauftragten gegen Menschenhandel eingeladen. Als Referentin wurde die GrĂŒnderin von SOLWODI (AbkĂŒrzung von SOLidary with Women in DIstress) eingeladen. Den Grundstein fĂŒr diese Menschenrechts- und Hilfsorganisation legte Sr. Dr. Lea Ackermann in Kenia (1985), wo sie als Ordensfrau mit Frauen und MĂ€dchen ins GesprĂ€ch kam, die sich aufgrund ihrer Armut prostituierten.

Aber es geht nicht allein um die Frauen und MĂ€dchen, die ein solches Los ĂŒber sich ergehen lassen mĂŒssen. Es geht um die Einstellung unserer westlichen Gesellschaft zum Menschsein ĂŒberhaupt. Eine Gesellschaft, die Menschenhandel nicht aufdeckt, weil viel Geld dabei in Umlauf kommt und einiges davon vom Staat einkassiert wird, kann sich nicht auf die Menschenrechte stĂŒtzen. Sr. Lea erlĂ€utert weiter, was uns schon subtil suggeriert wurde: Eine Gesellschaft die kĂ€uflichen Sex als Arbeit taxiert, hat eine verschobene Blickrichtung. Sr. Lea ist ĂŒberzeugt, dass niemand sich wirklich freiwillig auf solche «GeschĂ€fte» einlassen wĂŒrde, wenn sie frei wĂ€hlen könnten. Sie zeigt auf, dass sich die Nordischen Staaten in West-Europa klar gegen die Gewalt an Frauen und MĂ€dchen durch die Prostitution ausgesprochen haben, und der kĂ€ufliche Sex in ihrer Gesetzgebung verboten ist. Dadurch wird leider das Übel noch nicht abgeschafft, aber die Blickrichtung wird korrigiert. Was ist denn mit der nachfragenden Seite, mit den SexkĂ€ufern? Gibt es eine Art perverse Sucht aus der Möglichkeit sich zu kaufen, was einem beliebt? Eine betroffene Frau spricht das Problem so an: «So langsam bekomme ich den Eindruck, dass nicht ich verrĂŒckt bin, weil ich Gewalt nicht ertrage, sondern dass die Gesellschaft verrĂŒckt ist, weil sie die Gewalt an Frauen fĂŒr normal hĂ€lt.  »

Das «Nordische Modell», das bereits in den LĂ€ndern Schweden (1999), Island (2009, Norwegen (2009), Kanada (2014), Nordirland (2015), Frankreich (2016), Irland (2017), erfolgreich umgesetzt wird, bietet eine gesellschaftliche Analyse der Prostitution, denn


  • Geschlechtergerechtigkeit ist nicht möglich, wenn MĂ€nner Frauen durch den Kaufakt zur Ware degradieren. Niemand ist ein Sexobjekt!
  • Prostitution ist keine Antwort auf die Armut der Frauen!
  • Prostitution ist unvereinbar mit den Menschenrechten!

 

Informieren Sie sich weiter:

Konvention zur Unterbindung des Menschenhandels

 

 

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