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Schwester Gielia Degonda




Gielia Degonda
Klosterstrasse 14
6440 Brunnen

e-mail:

gieliadegonda@yahoo.de

gielia@kloster-ingenbohl.ch








BIOGRAFISCHES


1937 in Cumpadials, Bündneroberland geboren
Schulen in Cumpadials und Disentis
Ausbildung an den Fachhochschulen für Gestaltung und Kunst in Luzern und Basel
Bis 2002 für bildnerisches Gestalten am Lehrerinnenseminar Theresianum Ingenbohl, Brunnen

Grafik-Design und architekturbezogene Arbeiten
Seit 1967 Gruppenausstellungen
Ab 1979 mehrere Einzelausstellungen
Mitglied der visarte.bvk und der SSL
Preis der Welttheatergesellschaft Einsiedeln
Anerkennungspreis des Kantons Graubünden

Gielia Degonda lebt und arbeitet als Ordensfrau im Kloster Ingenbohl



ÖFFENTLICHE UND HALBÖFFENTLICHE ARBEITEN



Kantonale Kunstsammlung, Schwyz ( Werkankäufe)
Casa Sant' Agnese, Locarno/TI (Signalisation und Fassadengestaltung)
Kreuzkirche, Linz/OÖ (Glasfenster)
Jakobsweg, Brunnen/SZ (Pilgerstation "Fremd sein")
Panorama-Raum Schweizer Kreditanstalt, Schwyz/SZ (Wandbildgestaltung)
Kapelle und Aufbahrungsraum Kreuzspital, Chur/GR (Wandbild und Objekte)
Grabkapelle, Rabius/GR (Fenster)
Anbetungskapelle Kloster Ingenbohl, Brunnen/SZ (Raumgestaltung, Fenster und Objekte)
Spital, Val Müstair/GR (Fenster)
Hallenbad Theresianum Ingenbohl, Brunnen/SZ (Raum - und Wandbildgestaltung)
Theresianum Ingenbohl, Brunnen/SZ (Aulawand)
Kapelle Sprachheilschule, Steinen/SZ (Kreuzrelief)
Kapelle Theresianum Ingenbohl, Brunnen/SZ (Raumgestaltung, Fenster und Objekte)
Kloster Ingenbohl, Brunnen/SZ (Objekte, Raum - und Wandbildgestaltungen)
Kloster Ingenbohl, Brunnen/SZ (Therapiebad)
Kapelle, Heiligkreuz/LU (Objekte)




Fenstergestaltung
Kapelle
Theresianum Ingenbohl


Wandbildgestaltung
Hallenbad
Theresianum Ingenbohl




KREUZE DER GEGENWART



Auszüge: Ausstellung Panorama Einsiedeln 2001
"Ina via/unterwegs" , 33-teiliger Bildzyklus ( je 21x21cm)
Ankauf Kanton Schwyz

Bildband "Ina via/unterwegs" Gielia Degonda, Joseph Bättig
Verlag Triner 2004, ISBN 3-908572-29-0


"ina via/unterwegs"
Fluchtpunkte
, Bild 23/33




















"Indem der Betrachter in den Sog dieser Tiefenperspektive hineingestellt wird, blickt er auf jenes lebendig gewachsene Doppelkreuz, das wie ein Lebensbaum den eingegrenzten Hintergrund ausfüllt.."

Joseph Bättig



"ina via/unterwegs"
Durchgestrichen, Bild17/33

















"Auch hier führt ein Hauptweg vom unteren Rand in einer letzten Biegung ins Bild hinein. Es scheint, dass die Mitte gefunden wurde und dass es nun einigermassen gerade und gesichert weitergehen könnte. Aber da kommt von der linken Seite her ein Nebenweg, der sich konstant zu behaupten weiss."

 Joseph Bättig



"ina via/unterwegs"
Steine, Bild 8/33














"Unter den Abermilliarden von Steinen führt ein einziger eine geradezu irrationale Existenz. Obwohl ihn noch niemand gefunden hat, geistert seine Beschreibung durch viele altehrwürdige wie moderne Schriften, die dem Geheimnis der Schöpfung auf der Spur sind und es zu erklären versuchen. Es ist der berühmte "Stein der Weisen", der so gennannte "lapis philosophorum"

Joseph Bättig





GEORTET



"geortet" heisst ein 38-teiliger Bildzyklus, Ausstellung 2007

"Geortet" meint in dem Fall nichts Eindeutiges. Degondas Bilder leisten Standortbestimmungen im Durchgang, im Dazwischen. Sie lassen uns teilhaben an der Fülle des Lebens in seiner Spannung von Materiellem und Geistigem. Es sind "Orte im Sein". Den Bildern liegt die Erfahrung zugrunde, dass das Leben mehr ist, als was es uns im jeweiligen Moment zeigt."

Johannes Stückelberger
Auszug: Forum 4/07, Kunst und Kirche, SSL


"geortet"
Mobil-geortet
, Bild 14/38

20 x 20 cm



"geortet"
Brennpunkt,
Bild 20/38
20 x 20 cm



"geortet"
Im Raum
, Bild 21/38
20 x 20 cm



SINNFRAGEN



"Der Künstlerin ist es innerstes Anliegen, nicht nur den eigentlichen Fragen nach dem Woher und dem Wohin nachzugehen, sondern diesen mit den ihr eigenen bildnerischen Mitteln optische Gestalt zu verleihen. Auch wenn der Mensch als Gestalt und Körper aus ihren Bildern weitgehend ausgeschlossen bleibt, ist er in seiner Spiritualität omnipräsent oder: Angesprochen und freigelegt wird das Existenzielle schlechthin. Dass ein derartiger Anspruch fordert und in der realen Umsetzung in das Bild seinen Tribut fordert, ist einsichtig und manifestiert sich bei Gielia Degonda in einem von etlichen Rückschlägen begleiteten Prozess der Bildfindung."


Beat Stutzer

Auszüge: Der Zeit entrückt - sechs Anmerkungen zur Kunst von Gielia Degonda
In: "Gielia Degonda", Institut Ingenbohl, Disentis, 1995


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