NACHRICHTEN
AUS DEM KLOSTER INGENBOHL
Dezember 2011
Erstprofess
von Schwester Klara Jolanda Bächler
Link:
März 2011
Kinderheime
im Kanton Luzern: Zwischenbericht Prof. Dr. Markus
Furrer
Unabhängige externe Expertenkommission des
Klosters
Ingenbohl, 17.03.2011
Die Provinzleitung der Mutterprovinz Schweiz hat den
Zwischenbericht von Prof. Dr. Markus Furrer mit Interesse
zur Kenntnis genommen. Der Bericht wird die Arbeit der
von unserer Gemeinschaft mit den Untersuchungen
beauftragten externen unabhängigen
Expertenkommission unter der Leitung von Herrn lic. iur.
Magnus Küng in wesentlichen Punkten
unterstützen.
Mit der Konstituierung der Expertenkommission hat sich
unsere Gemeinschaft bewusst aus den Untersuchungen
zurückgezogen und wartet nun die Ergebnisse
derselben ab. Einen ersten Zwischenbericht der
Expertenkommission erwarten wir für Herbst 2011.
Anlässlich der heute erfolgten offiziellen
Entschuldigung durch den Regierungsrat des Kantons Luzern
möchten wir auf unsere eigene Bitte
um Verzeihung vom 03. Mai
2010
hinweisen. Wir wiederholen sie noch einmal im damaligen
Wortlaut:
Stellungnahme
zu Übergriffsvorwürfen
gegenüber Schwestern unserer
Gemeinschaft
in verschiedenen Erziehungsinstitutionen
der Schweiz
Wir wurden in den vergangenen Wochen
und Monaten in einer Reihe von
Medienbeiträgen mit teilweise
gravierenden Vorwürfen gegenüber
Schwestern unserer Gemeinschaft
konfrontiert.
Diese Vorwürfe erschüttern
unsere Ordensgemeinschaft zutiefst. Sie
haben uns schmerzlich vor Augen
geführt, dass das Verhalten einzelner
unserer Mitschwestern in einem krassen
Widerspruch stand zu unseren
Ordensidealen, unseren Leitbildern und
Richtlinien.
Wir fühlen mit den Opfern mit und
bitten diese um Verzeihung für das
erfahren Leid.
Seit einiger Zeit haben wir damit
begonnen, unsere vielfältigen
Tätigkeiten in der Vergangenheit
kritisch zu überprüfen und zu
hinterfragen. Diese Aufarbeitung unserer
Ordensgeschichte soll begleitet werden
durch eine unabhängige, externe
Expertenkommission, welche zurzeit
konstituiert wird. Es ist uns ein grosses
Anliegen, die gegen einzelne unserer
Schwestern erhobenen Vorwürfe
sachlich zu überprüfen, die
Wahrheit ans Licht zu bringen und aus den
begangenen Fehlern zu lernen, damit das,
was geschehen ist, nie wieder geschehen
kann.
Wir möchten an dieser Stelle allen
danken, die sich in den vergangenen Wochen
und Monaten mit uns in Verbindung gesetzt
haben. Unsere Tür wird auch weiterhin
allen offenstehen, die mit uns in Kontakt
treten wollen.
Wir werden zu gegebener Zeit über den
Aufarbeitungsprozess orientieren.
Unsere Adresse für die
Kontaktaufnahme:
Provinzleitung
Kloster Ingenbohl
Klosterstrasse 10
CH-6440 Brunnen
Telefon: ++41 825 20 00
provinzleitung@kloster-ingenbohl.ch
Ingenbohl,
03. Mai 2010 - Sr. Marie-Marthe
Schönenberger, Provinzoberin
|
Medienschaffende, welche Fragen zum Aufarbeitungsprozess
haben, bitten wir, sich direkt an die unabhängige
Expertenkommission zu wenden.
Kontakt: Herr lic. iur. Magnus Küng, Präsident,
Telefon 056 437 36 37 oder mail@kueng-kueng.ch.
Personen, welche über Erfahrungen berichten wollen,
die sie selber oder ihnen nahe ste-hende Personen gemacht
haben, bitten wir, mit der externen Anlaufstelle Kontakt
aufzunehmen.
Kontakt: Frau Sibylle Bader Biland, Sozialarbeiterin FH,
Telefon 056 491 32 57 (Mittwoch und Freitag von 8.30 Uhr
bis 11.00 Uhr).
Frau Bader Biland untersteht der Schweigepflicht.
Sie können die Medienmitteilung unserer Gemeinschaft
und die Medienmitteilung der externen Expertenkommission
herunterladen:
- Medienmitteilung
unserer Gemeinschaft im pdf-Format:
Download
- Medienmitteilung
der externen unabhängig arbeitenden
Expertenkommission:
Download
Ingenbohl,
17. März 2011
Sr. Marie-Marthe Schönenberger
Provinzoberin Kloster Ingenbohl
FEBRUAR
/ MÄRZ 2011
Besuch
bei der Provnzleitung Europamitte in Wels und
Laxenburg
Die Provinzleitung, Sr. Marie-Marthe und die
Provinzrätinnen besuchten vom 27. Februar bis 04.
März die Provinz Europa Mitte (EM)
Der Besuch galt, mit der Provinzleitung EM sich
intensiv über aktuelle Fragen und Probleme zu
diskutieren und zukunftsorient Pespektiven und Wege
für die Provinzen zu suchen. Mit den Besichtigungen
der verschiedenen Einrichtungen in Wels, Linz,
Sierning und Wien wurde das Ganze unterstrichen und
bereichert.
Link:
www.kreuzschwestern.at
Dezember 2010
Unabhängige
externe Expertenkommission nimmt ihre Tätigkeit auf
Ingenbohl,
den 16.12.2010
Seit
Bekanntwerden von Übergriffsvorwürfen gegen
Schwestern unserer Gemeinschaft, welche in
Kinderheimen tätig waren, hat die Provinzleitung
das Ziel verfolgt, diese Vorwürfe abzuklären
sowie mögliche Wege in Richtung einer
Versöhnung und Befriedung zu suchen. Zu diesem
Zweck wurde die Bildung einer unabhängigen
externen Expertenkommission beschlossen, welche zur
Aufgabe hat, die Zustände in Kinderheimen und
Erziehungseinrichtungen in der Vergangenheit sachlich
zu beurteilen. Die damit verbundenen Arbeiten haben
sich als anspruchsvoll und zeitintensiv erwiesen. Mit
ihrer konstituierenden Sitzung vom 15.12.2010 hat die
Expertenkommission Ihre Tätigkeit offiziell
aufgenommen.
Unabhängigkeit
und Neutralität
Die
Expertenkommission ist ein unabhängig agierendes,
der Neutralität und Sachlichkeit verpflichtetes
Gremium. Es nimmt keine anwaltschaftliche Stellung
ein, weder für die Gemeinschaft, noch für
andere Verantwortliche der damaligen
Erziehungsinstitutionen. Aus diesem Grund haben
Vertreter von Institutionen oder Organisationen, die
mit den damaligen Erziehungseinrichtungen in
Verbindung stehen, keinen Einsitz in der Kommission.
Gleiches gilt für von Übergriffen Betroffene
oder Opfervertretungen. Die Expertenkommission
definiert ihre Vorgehensweise selbständig. Ihre
Tätigkeit ist vorläufig auf eine Dauer von
zwei Jahren angelegt.
Expertinnen
und Experten aus verschiedenen Fachdisziplinen
Die
Expertenkommission setzt sich aktuell aus einer
Vertreterin und vier Vertretern verschiedener
Fachbereiche, die mit den zu prüfenden
Sachverhalten eng verbunden sind, zusammen. Namentlich
sind dies:
- Herr
lic. iur. Magnus Küng, Wettingen:
Fürsprecher und Notar, Mediator,
Präsident
- Herr
Dr. iur. Hardy Notter, St. Gallen: Rechtsanwalt,
Fachbereich Recht
- Frau
Beatrix Staub-Verhees, Freiburg i. Üe: Dipl.
Psychologin FSP, Fachbereich
Psychologie
- Herr
Dr. Anton Strittmatter, Biel:
Erziehungswissenschaftler, Leiter pädagogische
Fachstelle Dachverband Schweizer Lehrerinnen und
Lehrer, Fachbereich Pädagogik
- Herr
lic. phil. Simon Rickenbacher, Schwyz:
Kommunikationsberater, Fachbereich Kommunikation
und zentrale Dienste
Es
liegt im Ermessen der Kommission, für bestimmte
Aufgaben externe Expertinnen und Experten direkt zu
mandatieren und in ihre Arbeit miteinzubeziehen. Dr.
Giusep Nay, Alt-Bundesgerichtspräsident,
Valbella, hat sich als Berater der Fachgruppe zur
Verfügung gestellt.
Ziel
einer gemeinschaftlichen Aufarbeitung aller
verantwortlichen Akteure
Sowohl
die Provinzleitung als auch die externe
Expertenkommission sind der Überzeugung, dass
eine ernsthafte Aufarbeitung der
Kinderheimvergangenheit den Einbezug der damals
verantwortlichen Stellen bzw. deren
Nachfolgeorganisationen notwendig macht. Es entspricht
daher einem gemeinsamen Bestreben, dass die
verschiedenen Beiträge zur Aufarbeitung
bestmöglich koordiniert werden. Zu diesem Zweck
werden derzeit sowohl von Seiten der Provinzleitung
als auch seitens der Expertenkommission verschiedene
Gespräche mit den Nachfolgeorganisationen der
damals verantwortlichen Stellen geführt.
Die
nächsten Schritte
Die
Expertenkommission wird in den kommenden Wochen ihre
Zusammenarbeitsstrukturen und ersten Aufträge
definieren und umsetzen.
Externe
Anlaufstelle für Betroffene
Seit
einigen Wochen steht Betroffenen nebst dem direkten
Kontakt zur Gemeinschaft eine unabhängige,
gemeinschaftsexterne Anlaufstelle zur Verfügung,
um über ihre Erfahrungen zu berichten. Die
Anlaufstelle wird von einer unabhängigen
Fachperson betreut, die der Schweigepflicht
untersteht.
Frau Sybille Bader Biland, Sozialarbeiterin FH, ist
jeweils am Mittwoch und am Freitag von 8.30 Uhr bis 11
Uhr unter der Telefonnummer 056 491 32 57
erreichbar.
Auskunft
bei Medienanfragen
- Für
die Expertenkommission
lic. iur. Magnus Küng, Präsident
Telefon: 056 437 36 37 E-Mail: mail@kueng-kueng.ch
Wir bitten Sie, keine vertraulichen Informationen
via E-Mail zu übermitteln.
- Für
die Provinzleitung
Sr. Marie-Marthe Schönenberger,
Provinzoberin
Telefon: 041 825 20 00, E-Mail: provinzleitung@kloster-ingenbohl.ch
Wir
bitten Sie, keine vertraulichen Informationen via
E-Mail zu übermitteln.
Medienmitteilung
im pdf-Format:
Download
6440
Ingenbohl, 16. Dezember 2010
-
Sr. Marie-Marthe Schönenberger,
Provinzoberin
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November 2010
Externe
Anlaufstelle im Zusammenhang mit
Übergriffsvorwürfen gegenüber Schwestern
unserer Gemeinschaft
Wir
Schwestern in der Schweiz sind seit Sommer 2009 mit
verschiedenen Medienberichten über
Übergriffe in Kinderheimen konfrontiert worden.
Im Vordergrund stehen dabei Vorwürfe, welche sich
auf den Zeitraum der 20er bis in die 60er Jahre des
letzten Jahrhunderts beziehen.
Seit Bekanntwerden dieser Vorwürfe sind wir
dabei, uns intensiv mit unserer Tätigkeit in der
Vergangenheit auseinanderzusetzen sowie geeignete
Strukturen für eine profunde Aufarbeitung zu
schaffen. Zu diesen Strukturen gehören ein
unabhängiges, gemeinschaftsexternes Fachgremium
und eine ebensolche Anlaufstelle.
Mit der Anlaufstelle wollen wir ehemaligen
Bewohnerinnen und Bewohnern in den von unserer
Ordensgemeinschaft betreuten Erziehungsinstitutionen
die Möglichkeit geben, einer unabhängigen
Fachperson über ihre Erfahrungen zu
berichten.
Die externe Anlaufstelle wird ab 03. November 2010
von Frau Sybille Bader Biland (Sozialarbeiterin
FH) betreut. Frau Bader Biland untersteht der
Schweigepflicht.
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Kontaktmöglichkeit:
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Frau
Sybille Bader Biland
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Telefon:
056 491 32 57
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Die
Anlaufstelle ist an folgenden
Tagen besetzt:
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Mittwoch
von 08.30 Uhr bis 11.00 Uhr
Freitag von 08.30 Uhr bis 11.00
Uhr
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Selbstverständlich besteht auch weiterhin die
Möglichkeit, sich direkt an die Gemeinschaft zu
wenden:
Unsere Adresse für die Kontaktaufnahme:
Provinzleitung
Kloster Ingenbohl
Klosterstrasse 10
CH-6440 Brunnen
Telefon: ++41 825 20 00
provinzleitung@kloster-ingenbohl.ch
Wir bitten Sie, keine vertraulichen
Informationen via E-Mail zu übermitteln.
6440 Ingenbohl, 01. November 2010
-
Sr. Marie-Marthe Schönenberger,
Provinzoberin
Stellungnahme
zu Übergriffsvorwürfen gegenüber
Schwestern unserer
Gemeinschaft in verschiedenen Erziehungsinstitutionen der
Schweiz
Wir
wurden in den vergangenen Wochen und Monaten in einer
Reihe von Medienbeiträgen mit teilweise
gravierenden Vorwürfen gegenüber Schwestern
unserer Gemeinschaft konfrontiert.
Diese
Vorwürfe erschüttern unsere
Ordensgemeinschaft zutiefst. Sie haben uns schmerzlich
vor Augen geführt, dass das Verhalten einzelner
unserer Mitschwestern in einem krassen Widerspruch
stand zu unseren Ordensidealen, unseren Leitbildern
und Richtlinien.
Wir
fühlen mit den Opfern mit und bitten diese um
Verzeihung für das erfahren Leid.
Seit
einiger Zeit haben wir damit begonnen, unsere
vielfältigen Tätigkeiten in der
Vergangenheit kritisch zu überprüfen und zu
hinterfragen. Diese Aufarbeitung unserer
Ordensgeschichte soll begleitet werden durch eine
unabhängige, externe Expertenkommission, welche
zurzeit konstituiert wird. Es ist uns ein grosses
Anliegen, die gegen einzelne unserer Schwestern
erhobenen Vorwürfe sachlich zu
überprüfen, die Wahrheit ans Licht zu
bringen und aus den begangenen Fehlern zu lernen,
damit das, was geschehen ist, nie wieder geschehen
kann.
Wir
möchten an dieser Stelle allen danken, die sich
in den vergangenen Wochen und Monaten mit uns in
Verbindung gesetzt haben. Unsere Tür wird auch
weiterhin allen offenstehen, die mit uns in Kontakt
treten wollen.
Wir
werden zu gegebener Zeit über den
Aufarbeitungsprozess orientieren.
Unsere Adresse für die Kontaktaufnahme:
Provinzleitung
Kloster Ingenbohl
Klosterstrasse 10
CH-6440 Brunnen
Telefon: ++41 825 20 00
provinzleitung@kloster-ingenbohl.ch
Ingenbohl,
03. Mai 2010 - Sr. Marie-Marthe Schönenberger,
Provinzoberin
Stellungnahme zu Uebergriffsvorwürfe im
pdf-Format:
Download
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FEBRUAR
MÄRZ 2011