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Himmelfahrt
Unterwegs sind wir ständig,
solange wir unser Vaterhaus noch nicht erreicht
haben.
Erst dort hat die Pilgerschaft ein Ende.
Unterwegs sind wir auf den vielen Strassen dieser
Welt.
Unterwegs sind wir mit wechselnden Schicksalen.
Unterwegs sind wir mit sehenden oder blinden Augen.
Unterwegs sind wir mit offenem oder verschlossenem
Herzen,
mit gebendem oder nehmendem Sinn.
Unterwegs geschieht vieles mit uns.
Er kann uns zum Heil und zum Verderben werden.
Hält auch Gott, unser Herr,
unsere grossen Schicksale in Händen,
so entscheiden wir doch in vielem über uns
selbst,
über unseren irdischen Wanderweg.
Unterwegs gehen Freunde mit uns,
Menschen, die uns lieben, die wir lieben.
Unterwegs bilden und erproben sich Charaktere.
Unterwegs kann es geschehen,
dass wir allein gelassen werden,
dass aller Schmerz der Einsamkeit
unser einziges Wandergepäck ist.
Unterwegs beten, hoffen und planen wir.
Unterwegs ordnen wir Geschautes und Erlebtes
in die Kammern unserer Seele.
Unterwegs geschieht es dann einmal:
Das Herz steht still.
Drüben im Heimathaus der Ewigkeit erfahren wir
Gottes Richterspruch über unser irdisches
UNTERWEGS
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