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Aufruf
im Advent zur Anbetung des kommenden Christus
Den Herrn, den König, der kommen wird, kommt,
wir beten ihn an.
Kommt, wir beten ihn an,
ihn der im Kommen ist zu den Kleinen und Verachteten,
zu denen, die am Rande oder im Schatten stehen.
Er stellt sich auf die Seite der Verlorenen und
Verlierer,
seine Vorliebe gilt den Vergessenen und
Übergangenen,
den Schwachen und Unwichtigen gibt er Ansehen.
Den Herrn, den König, der kommen wird, kommt, wir
beten ihn an.
Kommt, wir beten ihn an,
der fragt nach den Fremden und Abgeschriebenen,
der Frieden stiften will unter den Zerstrittenen,
der die Nähe zu den Unglücklichen und Armen
sucht,
der das Los teilen will mit den Heimatlosen und
Abgelehnten.
Den Herrn, den König, der kommen wird, kommt, wir
beten ihn an.
Kommt, wir beten ihn an,
der mit den Suchenden neu aufbrechen will,
der den Verunsicherten neues Vertrauen schenkt,
der für die Wortkargen ein offenes Ohr hat
und die Verzagten aufrichten und stärken will.
Den Herrn, den König, der kommen wird, kommt, wir
beten ihn an.
Für alle will er kommen und da sein:
für die Stillen und Vorlauten,
für die Trostlosen und Zuversichtlichen,
für die Unbeholfenen und Selbstbewussten.
Er wird kommen, der menschenfreundliche Gott.
Den Herrn, den König, der kommen wird, kommt, wir
beten ihn an.
Dem Vater sei Preis und dem einzigen Sohn
und Preis dem Hauch ihrer Liebe, dem Geist.
Sie herrschen voll Kraft und Güte, wie im Anfang, so
jetzt und auf ewig.
Den Herrn, den König, der kommen wird, kommt, wir
beten ihn an.
(unbekannt)
Einen
gesegneten Advent wünsche ich
dir
Geh deinen inneren Weg durch die Tage des
Advents.
Bewahre dir, wenn es möglich ist, Zeit, in der der
Atem ruhig geht,
in der nicht gehetzt und gerannt wird.
Es soll ja etwas in dir selbst geschehen.
Richte deine Gedanken und Erwartungen auf das, was sich
lohnt.
Jörg Zink
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