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Haus
der neuen Schöpfung
Ein
Festspiel zum 150-Jahr-Jubiläum des
Klosters Ingenbohl
Von Silja Walter (Text) und Carl Rütti
(Musik)
14. September bis 4. Oktober 2006 im Kloster
Ingenbohl
Wer ein Jubiläum feiert, erinnert sich.
Und wer sich erinnert, beginnt zu erzählen,
wie es war, als es begann und was sich seither
ereignete. Dazu bedarf es der Sprache, und so
war es nahe liegend, die Schriftstellerin
Silja Walter um einen Text zu bitten.
Silja Walter lebt als Schwester M. Hedwig im
Kloster der Benediktinerinnen in Fahr. Sie
erfüllte die Bitte und schenkte ihren
Mitschwestern in Ingenbohl zu ihrem
Jubiläum einen Text, der es
ermöglicht, die schwierigen Anfänge
wie die neuen, gegenwärtigen Perspektiven
in Szene zu setzen.
Schon
der Titel: "Das Haus der neuen Schöpfung"
signalisiert es, dass hier keine historisch
überfrachtete Theaterrevue erwartet werden
darf. Was hier in Szene gesetzt wird, ist ein
Mysterienspiel, das die Energien seiner
Dramaturgie aus den geheimnisvollen Beziehungen
zwischen Gott und den Menschen bezieht.
Wer
auf 150 Jahre zurückblicken darf, stellt
sich selbstverständlich der Frage, wie jene
Menschen gedacht und was sie empfunden haben,
als sie das unglaubliche Wagnis eines Anfangs
wagten. Sie wussten nicht, ob sie scheitern
würden. Eigentlich wäre scheitern das
Naheliegendste gewesen. Und so treten sie denn
auf, wie wir sie nicht nur dem Namen nach,
sondern auch aus ihrer turbulenten
Lebensgeschichte zu kennen glauben: Die schwer
geprüfte Katharina als spätere
Mutter Maria Theresia Scherer, der
verehrte Gründer und gleichzeitig als
realitätsfremder Phantast verdächtigte
P. Theodosius Florentini, Mutter Anna
Maria - Mutter Bernarda Heimgartner von
Menzingen und hinter allen der Chor der Waisen,
Arbeitslosen, Ungebildeten, der seelisch oder
körperlich Versehrten.
Aber
auch ein Franz von Assisi wie Schwester
Klara, die Zweifler und Verzweifelten haben
ihren Auftritt, nicht um das Vergangene zu
feiern, sondern den Anfang zu wagen - im "Haus
der neuen Schöpfung" auch heute einen
Anfang zu wagen. Das ist möglich, weil sich
Gottes Zeitlosigkeit auch auf die
gegenwärtige Zeit einlässt. Das ist
das ungewohnt Herausfordernde an diesem Spiel.
Denn ins Szenische umgesetzt heisst das, dass
verschiedene Zeiten auf der gleichen Zeitachse
spielen. Die zeitliche Distanz zu Franz von
Assisi spielt nun keine Rolle mehr, weil
Franziskus selbst eine Rolle zugeteilt bekommt.
Er ist nämlich der Regisseur des Spiels.
Franz
von Assisi ist der glaubwürdigste Garant,
dass die 4 Akte: Weihnacht, Passion,
Auferstehung und Pfingsten nicht in sich
abgeschlossene, vergangene Ereignisse sind. Sie
ereignen sich immer, auch heute. Und so
öffnet sich am Schluss des Spiels die
Perspektive nicht zurück auf 150 Jahre
Vergangenheit, sondern auf die Mysterien einer
neuen Zukunft im "Haus der neuen
Schöpfung".
Joseph Bättig, Schwyz
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Die
Aufführungen finden in der Klosterkirche
Ingenbohl statt.
Dauer: 2 ¾ Stunden inklusive Pause.
Eine
halbe Stunde vor Beginn des Spiels ist das
Kloster geöffnet
zur besinnlichen Einstimmung in das Festspiel.
Weltpremiere:
Donnerstag, 14. September 2006 um 17.00 Uhr
Weitere
Aufführungen:
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Samstag
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16.
September
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18.30
Uhr
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Rückreise
mit SBB
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Sonntag
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17.
September
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14.00
Uhr
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ausverkauft
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Freitag
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22.
September
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18.30
Uhr
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Rückreise
mit SBB
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Samstag
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23.
September
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18.30
Uhr
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Rückreise
mit SBB
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Sonntag
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24.
September
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14.00
Uhr
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ausverkauft
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Freitag
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29.
September
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18.30
Uhr
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ausverkauft
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Rückreise
mit SBB
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Samstag
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30.
September
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18.30
Uhr
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ausverkauft
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Rückreise
mit SBB
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Sonntag
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1.
Oktober
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14.00
Uhr
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ausverkauft
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Mittwoch
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4.
Oktober
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17.00
Uhr
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ausverkauft
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letzte
Aufführung
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Rückreise mit
SBB
Bei den Aufführungen mit Beginn um 18.30
Uhr bietet die SBB
einen Extrahalt des EC um 21.55 Uhr in Richtung
Arth-Goldau an.
Ab Arth-Goldau gibt es den Bahnreise-Anschluss
in alle Richtungen.
Damit entfällt der Shuttlebus ab Kloster
Ingenbohl nach Arth-Goldau.
Eintrittspreise:
CHF 60.- und CHF 40.- (Tribüne),
Rollstühlplätze CHF 30.-
Das Textheft kann für CHF 15.-
gekauft werden.
Es enthält den vollständigen Wortlaut
des Spiels, mit Deutungen zu Text und Musik
sowie Künstlerportraits.
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