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150-Jahre-Jubiläum
Kloster Ingenbohl

FESTSPIEL

Wir danken allen Gönnern herzlich,
die unsere Jubiläumsanlässe unterstützen

Ihre Ingenbohler Schwestern

Sie können die gewünschten Informationen zu

- Inhalt des Festspiels
- Preise
- An- und Rückreise
- Situationsplan

dem folgenden Flyer entnehmen
Festspiel_Flyer.pdf (Acrobat-Reader)

Folgende Informationen finden Sie nachfolgend:

Eine Hinführung zum Festspiel

Mitwirkende

Aufführungsdaten und Preise

Extrahalt der SBB um 21.55 Uhr in Brunnen

Ticket-Verkaufsstellen ab 24. Juli 2006

Haus der neuen Schöpfung

Ein Festspiel zum 150-Jahr-Jubiläum des Klosters Ingenbohl
Von Silja Walter (Text) und Carl Rütti (Musik)
14. September bis 4. Oktober 2006 im Kloster Ingenbohl



Wer ein Jubiläum feiert, erinnert sich. Und wer sich erinnert, beginnt zu erzählen, wie es war, als es begann und was sich seither ereignete. Dazu bedarf es der Sprache, und so war es nahe liegend, die Schriftstellerin Silja Walter um einen Text zu bitten. Silja Walter lebt als Schwester M. Hedwig im Kloster der Benediktinerinnen in Fahr. Sie erfüllte die Bitte und schenkte ihren Mitschwestern in Ingenbohl zu ihrem Jubiläum einen Text, der es ermöglicht, die schwierigen Anfänge wie die neuen, gegenwärtigen Perspektiven in Szene zu setzen.

Schon der Titel: "Das Haus der neuen Schöpfung" signalisiert es, dass hier keine historisch überfrachtete Theaterrevue erwartet werden darf. Was hier in Szene gesetzt wird, ist ein Mysterienspiel, das die Energien seiner Dramaturgie aus den geheimnisvollen Beziehungen zwischen Gott und den Menschen bezieht.

Wer auf 150 Jahre zurückblicken darf, stellt sich selbstverständlich der Frage, wie jene Menschen gedacht und was sie empfunden haben, als sie das unglaubliche Wagnis eines Anfangs wagten. Sie wussten nicht, ob sie scheitern würden. Eigentlich wäre scheitern das Naheliegendste gewesen. Und so treten sie denn auf, wie wir sie nicht nur dem Namen nach, sondern auch aus ihrer turbulenten Lebensgeschichte zu kennen glauben: Die schwer geprüfte Katharina als spätere Mutter Maria Theresia Scherer, der verehrte Gründer und gleichzeitig als realitätsfremder Phantast verdächtigte P. Theodosius Florentini, Mutter Anna Maria - Mutter Bernarda Heimgartner von Menzingen und hinter allen der Chor der Waisen, Arbeitslosen, Ungebildeten, der seelisch oder körperlich Versehrten.

Aber auch ein Franz von Assisi wie Schwester Klara, die Zweifler und Verzweifelten haben ihren Auftritt, nicht um das Vergangene zu feiern, sondern den Anfang zu wagen - im "Haus der neuen Schöpfung" auch heute einen Anfang zu wagen. Das ist möglich, weil sich Gottes Zeitlosigkeit auch auf die gegenwärtige Zeit einlässt. Das ist das ungewohnt Herausfordernde an diesem Spiel. Denn ins Szenische umgesetzt heisst das, dass verschiedene Zeiten auf der gleichen Zeitachse spielen. Die zeitliche Distanz zu Franz von Assisi spielt nun keine Rolle mehr, weil Franziskus selbst eine Rolle zugeteilt bekommt. Er ist nämlich der Regisseur des Spiels.

Franz von Assisi ist der glaubwürdigste Garant, dass die 4 Akte: Weihnacht, Passion, Auferstehung und Pfingsten nicht in sich abgeschlossene, vergangene Ereignisse sind. Sie ereignen sich immer, auch heute. Und so öffnet sich am Schluss des Spiels die Perspektive nicht zurück auf 150 Jahre Vergangenheit, sondern auf die Mysterien einer neuen Zukunft im "Haus der neuen Schöpfung".

Joseph Bättig, Schwyz

 

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FESTSPIEL "HAUS DER NEUEN SCHÖPFUNG"



Ein geistliches Schauspiel
von Schwester Silja Walter, Kloster Fahr
Musik: Carl Rütti, Unterägeri

Das Festspiel "Haus der neuen Schöpfung" ist ein Mysterienspiel, das Elemente von Chor und Orchester, von Schauspiel und Tanz umfasst. Am Festspiel wirken 70 Künstlerinnen und Künstler mit.

Musikalische Leitung:

Stefan Albrecht, Brunnen

Regie:  

Rahel Keiser, Zug
Esther Marty Kouyaté, Paris

Bühne:  

Flurin Bischoff, Lavin

Lichttechnik:

Christoph Gutmann, Zug

Die Aufführungen finden in der Klosterkirche Ingenbohl statt.
Dauer: 2 ¾ Stunden inklusive Pause.

Eine halbe Stunde vor Beginn des Spiels ist das Kloster geöffnet
zur besinnlichen Einstimmung in das Festspiel.

Weltpremiere: Donnerstag, 14. September 2006 um 17.00 Uhr


Weitere Aufführungen:

Samstag

16. September

18.30 Uhr

Rückreise mit SBB

Sonntag

17. September

14.00 Uhr

 ausverkauft

Freitag

22. September

18.30 Uhr

 

Rückreise mit SBB

Samstag

23. September

18.30 Uhr

 

Rückreise mit SBB

Sonntag

24. September

14.00 Uhr

 ausverkauft

Freitag

29. September

18.30 Uhr

 ausverkauft

Rückreise mit SBB

Samstag

30. September

18.30 Uhr

 ausverkauft

Rückreise mit SBB

Sonntag

1. Oktober

14.00 Uhr

 ausverkauft

Mittwoch

4. Oktober

17.00 Uhr

 ausverkauft

letzte Aufführung



Rückreise mit SBB
Bei den Aufführungen mit Beginn um 18.30 Uhr bietet die SBB
einen Extrahalt des EC um 21.55 Uhr in Richtung Arth-Goldau an.
Ab Arth-Goldau gibt es den Bahnreise-Anschluss in alle Richtungen.

Damit entfällt der Shuttlebus ab Kloster Ingenbohl nach Arth-Goldau.


Eintrittspreise: CHF 60.- und CHF 40.- (Tribüne), Rollstühlplätze CHF 30.-

Das Textheft kann für CHF 15.- gekauft werden.
Es enthält den vollständigen Wortlaut des Spiels, mit Deutungen zu Text und Musik sowie Künstlerportraits.


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BiLLETVERKAUF ab 24. Juli 2006 über das Internet



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